28.
10.

Julian Weyer,
C. F. Møller Architects
Für den sozialen Wert von Architektur

Heilbronner Architekturgespräche Heilbronn IFH 2.0 I Im Zukunftspark 4 I 74076 Heilbronn 19:00 Uhr
 

Heilbronner Architekturgespräche 2026  Meet Together

Architektur ist mehr als Raum, Material oder Ästhetik. Als gebaute Umwelt ist sie Teil eines Netzwerks von Stadt, ländlichem Raum und Landschaft. Die gesellschaftliche Aufgabe von Architektur ist es, neben den aktuellen ökologischen Herausforderungen Lösungen für soziale Fragen anzubieten. Dabei entstehen Möglichkeitsräume, die das Begegnen und Zusammenkommen fördern.

Meet Together – die Heilbronner Architekturgespräche laden ein, mit Akteuren aus Planungsbüros ins Gespräch zu kommen. – Was ist notwendig, damit ein europäisches Zentrum für KI mehr als ein Gewerbepark wird? Welchen Mehrwert bieten klimagerechte Freiräume für die unmittelbare Nachbarschaft? Wie nachhaltig ist innovativer Wohn- und Städtebau, der im Dialog mit allen Akteuren entsteht? Wie können Räume für Kultur und Bildung einen Beitrag für die ganze Gesellschaft leisten? Und wie wird aus der Transformation eines historischen Gebäudes ein Raum für die Zukunft?

 

Julian Weyer I C.F. Møller Architects

28. Oktober 2026, 19.00 Uhr

Für den sozialen Wert von Architektur

 

Julian Weyer hat sein Studium an der Architekturschule Aarhus abgeschlossen. Nach Lehrtätigkeiten an der Architekturschule sowie beruflicher Tätigkeit als Architekt wurde er 2007 Partner von C.F. Møller Architects. Mit seinem Büro will er neue globale Standards setzen, indem er einen Designansatz fördert, der Stadtplanung, Landschaftsgestaltung, Architektur integriert. Die zahlreichen Projekte für Bildung, Kultur und Gemeinschaft zeugen von architektonischer Qualität auf der Grundlage von Innovation, Erfahrung und nordischen Werten.

 

C.F. Møller Architects Das 1924 gegründete Büro mit Sitz in Aarhus und Niederlassungen in Kopenhagen, Aalborg, Oslo, Stockholm, Malmö und Berlin ist eines der führenden Architekturbüros Skandinaviens mit rund 300 Mitarbeitenden.

www.cfmoller.com

 

IFH 2.0, Im Zukunftspark 4, Heilbronn

Hybrid-Veranstaltung

Registrierung: www.heilbronner-architekturgespraeche.de

 

Als Forum für Baukultur finden seit über 30 Jahren die Heilbronner Architektur-gespräche ein breites Publikum – mit Vorträgen namhafter Architekt*innen oder Podiumsdiskussionen in Heilbronn, Neckarsulm, Bad Mergentheim und Schwäbisch Hall.
Sie leisten damit einen wichtigen Beitrag zur gesellschaftlichen Debatte, wie unsere gebaute Umwelt geplant und gestaltet werden soll. Mit ihren Beispielen aus dem In- und Ausland bieten sie nachhaltige Impulse für aktuelle Entwicklungen und Bauvorhaben.

Die Heilbronner Architekturgespräche – unterstützt von der Architektenkammer Baden-Württemberg/Kammergruppe Heilbronn, dem Bund Deutscher Architektinnen und Architekten/Kreisgruppe Franken, der Industrie- und Handelskammer Heilbronn-Franken sowie den Städten Bad Mergentheim, Heilbronn, Neckarsulm und Schwäbisch Hall – werden im Gebäudemanagement der Stadt Heilbronn von Daniela Branz und Cornelius Krähmer gestaltet.

Die Heilbronner Architekturgespräche finden hybrid statt – vor Ort und online zuhause.
Wir freuen uns über das persönliche Zusammenkommen und laden ein zum Austausch und zur anregenden Diskussion mit den Vortragenden und Gästen.

Wie immer ist die Teilnahme kostenfrei und ist als Fortbildung anerkannt. Der Livestream zur Veranstaltung wird über unsere Homepage www.heilbronner-architekturgespraeche.de übertragen. Für die Anerkennung der Punkte ist eine Registrierung auf unserer Homepage erforderlich. Die Anmeldung wird mit einer E-Mail bestätigt. Bitte bei Online-Teilnahme über den Link in der Bestätigungs-E-Mail einloggen. Hier wird die Teilnahmezeit erfasst. Ohne die Zeiterfassung ist eine Bestätigung der Fortbildungspunkte leider nicht möglich.

Den Livestream zur Online-Veranstaltung finden Sie auf www.heilbronner-architekturgespraeche.de.

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05.
11.

Filmvorführung: SOLD CITY - Wenn Wohnen zur Ware wird

Anmeldung erforderlich!
M O F A – Mannheims Ort für Architektur e.V. Mannheim odeon Kino | G7 10 | 68159 Mannheim 18:00 Uhr
 

„Sold City“ – ein Film über Konfliktpunkte des Wohnungsmarktes, explodierende Bodenpreise, Rendite und Wohnungspolitik.

An den Schauplätzen Berlin, Paris, München, London und Singapur wird gezeigt, wie Menschen den Immobilienboom und die Finanzkrise erleben und geht der Frage nach, ob Wohnen ein Menschenrecht ist oder eine Geldanlage, wo der Markt entscheidet, wie Menschen leben. Mit dem Blick nach Hamburg und Wien werden aber auch Alternativen und Möglichkeiten für bezahlbaren Wohnraum aufgezeigt.

Die Filmvorführung findet statt im 1927 eröffneten Kino odeon, dem ältesten, heute noch genutzten Filmtheater der Stadt Mannheim.

Anmeldung:

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12.
11.

Ausstellungseröffnung mit Preisverleihung Hugo-Häring-Auszeichnung

Heidelberg CHAPEL - Raum für Stadtkultur e. V. | Rheinstr. 12/4 | 69126 Heidelberg 19:00 - 21:00 Uhr Uhr
12.
11.

Kamingespräch: ROHBAU – Blick hinter die Fassade

Anmeldung erforderlich!
M O F A – Mannheims Ort für Architektur e.V. Mannheim LAB | Jungbuschstraße 15 | 68159 Mannheim 19:00 Uhr
 

In unserem Kamingespräch setzen wir ein Schlaglicht auf die ungeschminkte Realität aus der Planungspraxis, dem städtischen Baugeschehen und dem Themenjahr Wohnen und diskutieren sie gemeinsam mit Bürgermeister Ralf Eisenhauer und Dr. Hanno Ehrbeck, Fachbereichsleiter Stadtplanung. Wohnen ist heute die soziale Frage unserer Zeit – der Notstand ist spürbar, die Herausforderungen sind groß. Gemeinsam wollen wir Wege finden, wie Stadt, Verwaltung und Architekt:innen auf die aktuellen Entwicklungen reagieren und diese aktiv gestalten können. Das Format bietet Raum für ehrlichen Austausch, kritische Reflexion und die Entwicklung konkreter Ideen rund um das Bauen. Ziel ist es, Impulse zu setzen, die Mannheim zu einer Stadt machen, in der Baukultur gerecht, nachhaltig und lebenswert erfahrbar wird.

Kooperationspartner

  • Kammergruppe Mannheim AKBW
  • Gruppe Mannheim BDA

Beteiligte

  • Ralf Eisenhauer, Bürgermeister Planung, Bauen, Verkehr, Sport (Stadt Mannheim)
  • Dr. Hanno Ehrbeck, Fachbereichsleitung Geoinformation und Stadtplanung (Stadt Mannheim)
  • Bernhard Wondra (Vorsitz BDA Gruppe Mannheim)
  • Dennis Ewert (Vorsitz AKBW Kammergruppe Mannheim)

Anmeldung:

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17.
11.

Gernot Minke
Architekt, Prof. em. /Kassel
Vom Leichtbau zum Lehmbau-das Werk des Architekten Gernot Minke

Biberacher Architekturgespräche | Hochschule Biberach Biberach an der Riß Hochschule Biberach | Karlstr. 9 – 11 | 88400 Biberach an der Riß 19:00 Uhr
 

Vom Leichtbau zum Lehmbau – das Werk des Architekten Gernot Minke

Gernot Minke gilt als Pionier des ökologischen nachhaltigen Bauens. Er wurde vor allem durch seine Forschungen und Entwicklungen auf dem Gebiet des Lehmbaus bekannt. In seinem Werkbericht zeigt er den Prozess von der Grundlagenforschung über die Testbauten bis zur Realisierung standortbezogener nachhaltiger Bauten. Dabei spielen die Materialien Lehm, Strohballen und Bambus sowie die Dachbegrünung die Hauptrolle.

Gernot Minke, Jahrgang 1937, arbeitete nach seinem Architekturstudium als Assistent von Frei Otto an der Universität Stuttgart, wurde Professor an der Universität Kassel. Seine Werke zum ökologischen und experimentellen Bauen mit Lehm, Stroh und Bambus sind in mehrere Sprachen übersetzt.

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19.
11.

Maximilian Hartinger Architekt, Berlin / München
»Der erzählende Umbau – Narratives Entwerfen beim Bauen im Bestand«

Anmeldung erforderlich!
Punkt 7-Reihe | HFT Stuttgart Stuttgart HFT Stuttgart | Bau 1 | Aula | Schellingstr. 24 | 70174 Stuttgart 19:00 Uhr c.t.
 

WENIGER NEU

Die diesjährige Punkt 7-Reihe steht unter dem Titel »Weniger neu.«

Weniger neu bedeutet nicht weniger Architektur. Es bedeutet weniger Neubau, weniger Ressourcenverbrauch, weniger Geste – und dafür mehr Aufmerksamkeit für das, was bereits da ist: Orte, Materialien, Konstruktionen, Landschaften, Geschichten und soziale Zusammenhänge.

Die Reihe versammelt drei aktuelle Positionen, die sich auf unterschiedliche Weise mit dem Vorhandenen beschäftigen. Im Mittelpunkt stehen Fragen des Weiterbauens, des Umgangs mit Bestand, der Materialgerechtigkeit und einer Architektur, die nicht aus der großen Behauptung entsteht, sondern aus präziser Beobachtung, klugen Eingriffen und einem bewussten Umgang mit Ressourcen.

Den letzten Vortrag der Reihe hält:

MAXIMILIAN HARTINGER | Maximilian Hartinger Architekt, Berlin / München
»Der erzählende Umbau – Narratives Entwerfen beim Bauen im Bestand«
am 19. November 2026, 19:00 Uhr

Maximilian Hartinger ist freischaffender Architekt. Ausgewählte Projekte realisiert er als Entwickler und Handwerker in Eigenregie. Darüber hinaus ist er als Bühnenbildner tätig und arbeitet projektbezogen für die Genossenschaft Kooperative Großstadt in München. Er war wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Architektur der TU Berlin und hält derzeit eine Gastprofessur für »Entwerfen und Bauen im Bestand« an der Hochschule Anhalt in Dessau. Seine designbasierte Promotion beschäftigt sich mit der Bedeutung narrativen Entwerfens beim Bauen im Bestand.

Für seine Arbeit wurde er unter anderem mit dem BDA-Architekturpreis max40, dem Weißenhof Architekturförderpreis und dem Bauwelt-Preis ausgezeichnet.

Anerkennung als Fortbildung:
Eine Anerkennung der Vorträge als Fortbildung wird gerade bei der Architektenkammer Baden-Württemberg beantragt.

Wir danken der Knödler-Decker-Stiftung, dem Verein Freunde der HFT Stuttgart und germanarchitects.com für ihre freundliche Unterstützung.

Hinweis: Beim Vortrag werden Fotos zum Zwecke der Öffentlichkeitsarbeit gemacht.

Weitere Informationen zu den Vorträgen finden Sie unter untenstehendem Link.

Anmeldung:

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19.
11.

Rundgang: 100 Jahre Carlfried Mutschler - Wohn- und Geschäftshaus E7

Anmeldung erforderlich!
M O F A – Mannheims Ort für Architektur e.V. Mannheim E7 7 | 68159 Mannheim 17:00 Uhr
 

„Wer von der Stadt redet muss auch dort wohnen“ Das Zitat stammt von Carlfried Mutschler der sein Wohn- und Ateliergebäude 1960 in einer kriegszerstörten Baulücke in den Quadraten errichtet hat. Der heil gebliebene Gewölbekeller wurde einbezogen. Die brutalistische Architektur übersetzt die differenzierte Gestaltung der heil gebliebenen Nachbarschaft in moderne Architektur und fügt sich dadurch außerordentlich harmonisch in das Ensemble ein. Die hier entstandenen vielfältigen architektonischen Innovationen haben Mutschlers „Architektonische Handschrift“ geprägt.

Kooperationspartner 

  • AIV – Architekten- und Ingenieurverein Rhein-Neckar e.V.

Beteiligte/Referent:innen

  • Ludwig Schwöbel (Ehem. Mitarbeiter & Partner Mutschlers)
  • Dr. Claus-Peter Koller (Ehem. Mitarbeiter Mutschlers)

Anmeldung:

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24.
11.

Martin Düchs
Architekt und Philosoph, Prof. / St.Pölten (A)-Bamberg
Der Mensch im Mittelpunkt - aber welcher? Nachhaltige Architektur und Menschenbild

Biberacher Architekturgespräche | Hochschule Biberach Biberach an der Riß Hochschule Biberach | Karlstr. 9 – 11 | 88400 Biberach an der Riß 19:00 Uhr
 

Der Mensch im Mittelpunkt – aber welcher? Nachhaltige Architektur und Menschenbild

Der Philosoph und Architekt Martin Düchs nimmt die oft zu hörende Forderung, „den Menschen ins Zentrum“ einer nachhaltigen Architektur zu stellen zum Anlass für kritische Fragen: Von welchem Menschen sprechen wir, wenn eine menschliche Architektur gefordert wird? Welches Menschenbild liegt der Forderung nach einer nachhaltigen Architektur zu Grunde und wie lässt sie sich ethisch begründen?

Düchs` doppelte Perspektive als Architekt und Theoretiker erlaubt es ihm, diese Fragen sowohl konzeptionell als auch in der architektonischen Praxis zu verankern. Er lehrt als Professor an der New Design University St. Pölten und gehört dem Institut Mensch & Ästhetik an der Universität Bamberg an. In seinen Texten betont er, dass Dauerhaftigkeit, Nutzungsqualität, emotionale Bindung und Schönheit zentrale, aber oft unterschätzte Dimensionen nachhaltigen Bauens sind. Sein Vortrag wird argumentieren, dass baukulturelle Qualität nicht als weicher Faktor neben technischen Kennzahlen stehen darf, sondern als konstitutiver Bestandteil von Nachhaltigkeit begriffen werden muss – als das, was Architektur überhaupt erst sinnhaft und gesellschaftlich relevant macht.

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25.
11.

Jonas Janke I b+
Für ein Recht auf Weiternutzung

Heilbronner Architekturgespräche Schwäbisch Hall Kunsthalle Würth | Lange Str. 35 | 74523 Schwäbisch Hall 19.00 Uhr
 

Heilbronner Architekturgespräche 2026  Meet Together

Architektur ist mehr als Raum, Material oder Ästhetik. Als gebaute Umwelt ist sie Teil eines Netzwerks von Stadt, ländlichem Raum und Landschaft. Die gesellschaftliche Aufgabe von Architektur ist es, neben den aktuellen ökologischen Herausforderungen Lösungen für soziale Fragen anzubieten. Dabei entstehen Möglichkeitsräume, die das Begegnen und Zusammenkommen fördern.

Meet Together – die Heilbronner Architekturgespräche laden ein, mit Akteuren aus Planungsbüros ins Gespräch zu kommen. – Was ist notwendig, damit ein europäisches Zentrum für KI mehr als ein Gewerbepark wird? Welchen Mehrwert bieten klimagerechte Freiräume für die unmittelbare Nachbarschaft? Wie nachhaltig ist innovativer Wohn- und Städtebau, der im Dialog mit allen Akteuren entsteht? Wie können Räume für Kultur und Bildung einen Beitrag für die ganze Gesellschaft leisten? Und wie wird aus der Transformation eines historischen Gebäudes ein Raum für die Zukunft?

Jonas Janke I b+

25. November 2026, 19.00 Uhr

Für ein Recht auf Weiternutzung

Arno Brandlhuber, Olaf Grawert, Jonas Janke und Roberta Jurčić haben das 2006 in Berlin gegründete Büro Brandlhuber+ 2021 als bplus.xyz (b+) neu ausgerichtet. Sie verstehen Architektur als einen offenen Prozess und betrachten Gebäude als Teil größerer Systeme, die einen systemischen Ansatz erfordern. So sieht b+ das Potenzial der bestehenden gebauten Umwelt und zielt darauf ab, die darin verborgenen Potenziale aufzudecken und zu aktivieren.

b+ legt großen Wert auf die Zusammenarbeit mit verschiedenen Akteuren und Interessengruppen bei der Projektentwicklung, um Räume für Austausch und Zusammenarbeit zu schaffen. Im Frühjahr 2026 öffnet das Siedle Haus in Furtwangen, „das einen Ort schaffen soll, der Menschen zusammenbringt, inspiriert und begeistert.“

b+ ist ein kollaboratives Architekturbüro, das an der Schnittstelle von Theorie und Praxis arbeitet. Es ist Mitgründer von HouseEurope!, einer europäischen Initiative, das sich für einen grundlegenden Wertewandel im Bausektor einsetzt – sozial, ökologisch und ökonomisch.

www.bplus.xyz

Kunsthalle Würth, Lange Straße 35, Schwäbisch Hall

Hybrid-Veranstaltung

Registrierung: www.heilbronner-architekturgespraeche.de

Als Forum für Baukultur finden seit über 30 Jahren die Heilbronner Architektur-gespräche ein breites Publikum – mit Vorträgen namhafter Architekt*innen oder Podiumsdiskussionen in Heilbronn, Neckarsulm, Bad Mergentheim und Schwäbisch Hall.
Sie leisten damit einen wichtigen Beitrag zur gesellschaftlichen Debatte, wie unsere gebaute Umwelt geplant und gestaltet werden soll. Mit ihren Beispielen aus dem In- und Ausland bieten sie nachhaltige Impulse für aktuelle Entwicklungen und Bauvorhaben.

Die Heilbronner Architekturgespräche – unterstützt von der Architektenkammer Baden-Württemberg/Kammergruppe Heilbronn, dem Bund Deutscher Architektinnen und Architekten/Kreisgruppe Franken, der Industrie- und Handelskammer Heilbronn-Franken sowie den Städten Bad Mergentheim, Heilbronn, Neckarsulm und Schwäbisch Hall – werden im Gebäudemanagement der Stadt Heilbronn von Daniela Branz und Cornelius Krähmer gestaltet.

Die Heilbronner Architekturgespräche finden hybrid statt – vor Ort und online zuhause. Wir freuen uns über das persönliche Zusammenkommen und laden ein zum Austausch und zur anregenden Diskussion mit den Vortragenden und Gästen.

Wie immer ist die Teilnahme kostenfrei und ist als Fortbildung anerkannt. Der Livestream zur Veranstaltung wird über unsere Homepage www.heilbronner-architekturgespraeche.de übertragen. Für die Anerkennung der Punkte ist eine Registrierung auf unserer Homepage erforderlich. Die Anmeldung wird mit einer E-Mail bestätigt. Bitte bei Online-Teilnahme über den Link in der Bestätigungs-E-Mail einloggen. Hier wird die Teilnahmezeit erfasst. Ohne die Zeiterfassung ist eine Bestätigung der Fortbildungspunkte leider nicht möglich.

Den Livestream zur Online-Veranstaltung finden Sie auf www.heilbronner-architekturgespraeche.de.

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01.
12.

Mikala Holme Samsøe
Architektin, Prof. / Augsburg-Berlin

Biberacher Architekturgespräche | Hochschule Biberach Biberach an der Riß Hochschule Biberach | Karlstr. 9 – 11 | 88400 Biberach an der Riß 19:00 Uhr
 

Wertschätzen. einfach.weiter.schön.

Die dänische Architektin Mikala Holme Samsøe gehört zu einer Generation von Planerinnen, die die Konsequenzen der Klimakrise radikal zu Ende denken. Sie richtet den Entwurf an Aspekten der Energie, Materialflüsse und Schönheit zugleich aus. In ihrer Arbeit begreift sie Gebäude auch als „Materiallager“, die rückbaubar, trennbar und wiederverwendbar sind. Dabei knüpft sie in Teilen an aktuelle Diskurse des zirkulären Bauens an, in denen Architektur zu einer Frage der Logistik, der Konstruktion und der vorausschauenden Planung von Rückbauprozessen erklärt wird.

Gleichzeitig widersetzt sich Samsøe einer rein technisch verstandenen Kreislauflogik. In Interviews und Projekten betont sie immer wieder, dass auch Gebäude eine emotionale Qualität besitzen. Wenn wir Gebäude als „liebenswürdig“ wahrnehmen, ermöglichen wir Identifikation und Dauerhaftigkeit. Ihr Vortrag wird diese Spannung produktiv machen: Wie kann Suffizienz – also das bewusste Weniger an Material und Technik und Komfort– zu einer ästhetischen Haltung werden? Samsøe ist Architektin und Mitgründerin des Berliner Büros ensømble Architektur sowie Professorin für Entwerfen und Gestalten an der Technische Hochschule Augsburg.

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08.
12.

Werner Schmidt
Architekt, Atelier Schmidt/ Trun (CH)

Biberacher Architekturgespräche | Hochschule Biberach Biberach an der Riß Hochschule Biberach | Karlstr. 9 – 11 | 88400 Biberach an der Riß 19:00 Uhr
 

Vielfalt Strohballenkonstruktion – von alpinen Häusern bis zu urbanen Sanierungen

Der Bündner Architekt Werner Schmidt gehört zu den Wegbereitern eines Bauens mit nachwachsenden Rohstoffen unter anspruchsvollen klimatischen Bedingungen. Bereits seit den 1990er Jahren arbeitet er daran, Stroh nicht nur als Dämmstoff, sondern als tragendes und raumbildendes Element in der Architektur der Alpen zu etablieren. In einer Region, die traditionell von Massivbau und extremen Witterungsanforderungen geprägt ist, stellt dies eine grundlegende Verschiebung dar: Schmidt verbindet lokale Baukultur mit innovativen Konstruktionsweisen und zeigt, dass selbst „weiche“ Materialien strukturelle Leistungsfähigkeit und Dauerhaftigkeit erreichen können.

In seinen aktuellen Projekten überführt er diese Prinzipien in größere Maßstäbe – insbesondere in der seriellen energetischen Sanierung von Bestandsquartieren in der Schweiz. Dabei wird Stroh zum zentralen Baustein einer Strategie, die auf einfache, robuste und regional verfügbare Materialien setzt. Schmidt argumentiert damit implizit gegen eine Bauwende, die sich primär über High-Tech und Standardisierung definiert. Nachhaltigkeit entsteht hier durch konstruktive Intelligenz, Materialökonomie und die Fähigkeit zur Reproduktion im Alltag des Bauens. Sein Vortrag wird zeigen, wie sich mit scheinbar einfachen Mitteln nicht nur ökologische, sondern auch baukulturelle Qualitäten erzeugen lassen – und warum gerade diese Einfachheit ein Schlüssel für die Transformation des Bestands sein könnte. Auch kann er zurückblicken auf 35 Jahre praktische Erfahrung.

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