Architekturnovember
01. November –
31. November 2020

HFT Stuttgart, Digital

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bis31
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Digitale Ausstellung BEST OF 2021
Gesamtschau der besten studentischen Arbeiten des letzten Jahres aller Studiengänge der Fakultät Architektur und Gestaltung

In diesem Jahr präsentiert die Fakultät Architektur und Gestaltung der HFT Stuttgart die herausragendsten studentischen Semester- und Abschlussarbeiten erneut in einer digitalen Sammlung.

Während der letzten beiden Semester arbeiteten etwa 1000 Studentinnen und Studenten leidenschaftlich an einer Vielzahl an Studienarbeiten – geschätzte 4000 Stück. Praxisnahe Aufgabenstellungen ermöglichen unseren Studierenden, hierbei ihr theoretisches Wissen aus den Vorlesungen ganz konkret zum Einsatz zu bringen.

Dabei investierten sie, je nach Umfang, bis zu mehreren hundert Stunden Zeit und jede Menge Herzblut in Ideenfindung, Analyse, Konzeption, Skizzieren, Entwurf, Zeichnen, Modellbau, Visualisierung, Korrektur, Texte, Diskussion, Layout und Präsentation.

Aus der reichen Fülle der analogen und digitalen Ergebnisse wählten die Professorinnen und Professoren unserer Studiengänge Architektur, Innenarchitektur, International Project Management, KlimaEngineering, Smart City Solutions und Stadtplanung die besten 50 Arbeiten für die Ausstellung aus.

Von Möbelbau, Laden- und Ausstellungsdesign über Gebäude- und Quartierentwürfen bis zu komplexen Konzepten mit starkem Theorieteil zeigt sich ein breites Spektrum an Ergebnissen. Sie visualisieren die vielfältigen Inhalte, Anforderungen und die Diversität unserer unterschiedlichen Studiengänge.

Am 13. Oktober 2021 um 12:00 Uhr lüften wir für alle Neugierigen und Interessierten den digitalen Vorhang unter: www.bestof.hft-stuttgart.de

Seien Sie mit dabei beim digitalen Entdecken & Stöbern, Sie sind herzlich eingeladen!

Begleitprogramm zur Veranstaltung:

Links:

Tübingen Architektur Heute
Das Haus der Erde Universität Tübingen | Kupferbau | HS25 | 72070 Tübingen
20 Uhr c.t. Uhr

26
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Annette Hillebrandt
Wuppertal
Kreisläufe schließen

Annette Hillebrandt ist Architektin und hat nach Professuren in Kaiserslautern und Münster seit 2013 die Professur für Baukonstruktion, Entwurf und Materialkunde an der Universität Wuppertal inne. Sie forscht zu Kreislaufpotenzialen im Hochbau
und ist Hauptautorin des Atlas Recycling (Edition DETAIL, 2018). 2015 erhielt sie für ihr Engagement den Urban Mining Award, 2020 den Hans Sauer Award und ist Mitinitiatorin des bundesweit-offenen Urban-Mining-Student-Award. Annette Hillebrandt forscht zum Bauen für die Circular Economy und richtet Entwürfe und Konstruktionen von Beginn an darauf aus: Schadstofffreie Baumaterialien, rückbaufähige Konstruktionen und recyclingfähige Baustoffe für ein gesundes Leben und ein zukünftiges Urban-Mining.

Veranstaltung findet digital statt!
Karlsruhe
Online-Veranstaltung der KIT-Fakultät für Architektur

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Architektur, Infrastruktur, Landschaft. Konstruktion und Repräsentation des Territoriums in Lateinamerika — Internationale Tagung

Die Tagung diskutiert die historische Entwicklung der Architektur im Gesamtzusammenhang der systemischen Wechselwirkungen innerhalb der gebauten Umwelt. Dabei werden die Zusammenhänge zwischen architektonischen und territorialen Maßstäben neu gelesen, sowie die zwischen Architektur und Infrastruktur. Angesichts der Komplexität des Ansatzes bietet sich an, mittels vertiefter Fallstudien vorzugehen, bei denen die Faktoren sowohl der materiellen wie der kulturellen Konstruktion der gebauten Umwelt untersucht werden. In diesem Sinne sind auch international vergleichende Betrachtungen von grundsätzlicher Bedeutung. Dazu dient die Herausbildung geographischer und kultureller Schwerpunkte. Die Tagung fokussiert darum Lateinamerika. Spätestens seit der kolonialen Erschließung Lateinamerikas haben sich dort unterschiedliche territoriale Strategien mit architektonischen Implikationen herausgebildet. Im Vordergrund stand zu Beginn die planmäßige Gründung offener Städte und Siedlungen als Knotenpunkten eines territorialen Systems zur politischen Sicherung sowie zur wissenschaftlichen Erfassung und wirtschaftlichen Erschließung. In späteren Phasen wurden im Geiste der Aufklärung und des Merkantilismus neue Strategien entwickelt, bei denen über das Städtesystem hinaus die Architektur und die technischen Infrastrukturen eine ganz eigene Bedeutung bei der Konstruktion des Territoriums entwickelten.

Eine Veranstaltung der Professur Bau- und Architekturgeschichte mit freundlicher Unterstützung der Carl Justi-Vereinigung e.V.

Links:

Veranstaltung findet digital statt!
Karlsruhe Karlsruher Architekturvorträge
All Tomorrow’s Places Online-Veranstaltung der KIT-Fakultät für Architektur
19.00 Uhr Uhr

03
Mi

Anupama Kundoo
Anupama Kundoo architects
Pune, Pondicherry, IN, Berlin, DE

Sharana Daycare Facility, Pondicherry/IN

Sharana Daycare Facility, Pondicherry/IN | Foto: Javier Callejas

Creativity Co-housing, Auroville/IN

Creativity Co-housing, Auroville/ | Foto: Javier Callejas

Creativity Co-housing, Auroville/IN

Creativity Co-housing, Auroville/IN | Foto: Javier Callejas

Wall House, Auroville/IN

Wall House, Auroville/IN | Foto: Javier Callejas

Wall House, Auroville/IN

Wall House, Auroville/IN | Foto: Javier Callejas

Sharana Daycare Facility, Pondicherry/IN

Sharana Daycare Facility, Pondicherry/IN Fakultät | Foto: Javier Callejas

Anupama Kundoo

Anupama Kundoo | Foto: Andreas Deffner

a*komm

Anupama Kundoo ist eine indische Architektin, die in Mumbai studiert hat und an der TU Berlin promoviert wurde. Sie sagt: »My work begins with and remains close to the deep human need to have purpose, refuge, and social engagement. It speaks through details; details that foster intimacy and variety, sensory and spatial. It is where makers engage with hand and mind to produce objects they are proud of, where they transform simple materials with care and intelligence into purposeful structures, where they are challenged to do more with less, and where they routinely exceed all expectations including their own.« Für ihre Arbeit wurde sie in diesem Jahr nicht nur mit dem UIA Auguste Perret Prize für die Anwendung von Technologie in der Architektur ausgezeichnet, sondern auch mit dem RIBA Charles Jencks Award für die Verbindung von Theorie und Praxis. Das dürfte vor ihr noch niemandem gelungen sein.

 

Die Karlsruher Architekturvorträge im Wintersemester 2021/22 widmen sich der Frage, wie die Architektur zur Schaffung einer zukunftsfähigen Lebenswelt beitragen kann. Unter dem Titel „All Tomorrow’s Places“ werden sechs Gäste aus Frankreich, Belgien, den Niederlanden, Slowenien, Tschechien/der Slowakei und Indien ihre Arbeit präsentieren. Alle Vorträge werden online und in englischer Sprache stattfinden. Die Reihe wird im Auftrag der KIT-Fakultät für Architektur organisiert vom Team der Professur Architekturkommunikation.

„All Tomorrow’s Places“ zielt auf eine Architektur, die einerseits intelligent, achtsam, nachhaltig, kontextsensitiv und sozial gerecht ist, andererseits ästhetisch raffiniert, ideenreich und originell. Eine Architektur, die reizvolle, einprägsame, starke und sinnliche Orte für diverse Bevölkerungsgruppen schafft und gleichzeitig nach zukunftsweisenden Lösungen für die existenziellen Herausforderungen sucht, vor denen die Gesellschaft als Ganzes und die Architektur im Besonderen stehen.

 

Fortbildung
Die Anerkennung der Vorträge als Fortbildungsveranstaltung der AKBW für alle Fachrichtungen im Umfang von einer Stunde ist beantragt. Um Fortbildungspunkte zu erhalten, melden Sie sich bitte auf der Veranstaltungsseite vorab einmalig für die Vortragsreihe an. Ohne vorherige Anmeldung ist eine Anerkennung leider nicht möglich.

Weitere Informationen zum Erhalt der Teilnahmebescheinigung werden dann zu Beginn jeder Veranstaltung bekanntgegeben.

 

Zoom-Link unter https://www.arch.kit.edu/architekturvortraege.php

Links:

Stuttgart November Reihe
Universität Stuttgart | K2 | Keplerstr. 17 | 70174 Stuttgart
19 Uhr

03
Mi

Stefan Marbach
Senior Partner Herzog & de Meuron
Basel

Foto: Simon Kneubühl

Stefan Marbach spricht in seinem Vortrag über die ortsspezifische und individuelle Herangehensweise von Herzog & de Meuron beim Thema nachhaltiges Bauen und im Speziellen beim Projekt HORTUS, wo radikal nachhaltige Baupraktiken angewandt werden, um einen positiven Energieverbrauch sowohl als eine positive CO2-Bilanz zu erreichen.

 

«Hier soll ein Leuchtturm der Nachhaltigkeit entstehen. Er soll genug Sonne ernten, um die verbaute Energie in einer Generation zurückzuzahlen. Danach soll er als Kraftwerk weiterleben und schliesslich auf dem Kompost enden. Die Menschen, die hier arbeiten, sollen sich wohlfühlen. Und natürlich will ich gut verdienen dabei. Plant mir also diesen Tausendsassa. Er soll Hortus heissen – house for research, technology, utopia and sustainability.» so die Bauherrin Senn in Hochparterre über das Projekt.

 

Nach einem Jahr Pause wird die November Reihe 2021 als Hybridveranstaltung stattfinden. Die Vorträge können in begrenzter Zahl vor Ort an der Universität Stuttgart besucht werden oder im Livestream verfolgt werden.

Veranstaltung findet digital statt!
Stuttgart Symposium
ABK Stuttgart
13.00 – 19.00 Uhr Anmeldung erforderlich!

05
Fr

Post Carbon Material Practices

AA School at the ABK Stuttgart

Ein hybrides eintägiges Symposium der AA London an der ABK Stuttgart zu zukunftsweisenden Materialpraktiken in Architektur und Design im Zeitalter des Klimawandels. Post-Covid-19 und die Klimakrise haben unsere materielle Sensibilität geschärft und den Blick auf unsere ‘realen’ Probleme gelenkt. Wie bauen wir die Welt zum Besseren? Ein hybrides Format: vor Ort an der ABK Stuttgart und simultan interaktiv auf Zoom und dem YouTube Kanal der AA London. Das Publikum wird aktiv in Diskussion und Wissenstransfers eingebunden. Eine Veranstaltung an der Schnittstelle zwischen architektonischer Praxis, Lehre und Forschung, das die Verantwortung für unsere Zukunft in unsere Hände legt. Können Architekten/Architektur die Welt retten? Fortbildungspunkte werden angeboten.

 

Drei Roundtable Diskussionen versammeln multidisziplinär alternative Positionen zur Materialforschung und -praxis: je einen Moderator und Experten vor Ort und einen virtuellen Diskursteilnehmer zu den Themen:

1) ‘Embodied Material Actions’ – wie können wir uns für ein neues Verständnis der Philosophie und Politik von Materialien einsetzen? Materialität als ein Prozess aus organischer oder energetischer Aktivität.

2) ‘Expanded Material Agency’ – wie können wir als Architekten und Designer aktiv dazu beitragen, den Wandel hin zu einem umweltbewussten und verantwortungsvollen Verbrauch, Betrieb und Beschaffung einzuleiten? Eine Hinterfragung des architektonischen Ethos, für einen Aufbau multidisziplinärer Allianzen und die Auswirkung auf die Arbeitsbedingungen.

3) ‘Affective Material Matters’ – wie könnte ein dialektischer Materialismus die ästhetischen und sozialen Werte revolutionieren? Was sind neue Formen des Zusammenlebens und der Solidarität, menschlich und nicht-menschlich?

 

Vortragende:

Marjan van Aubel / Solar Design + Charlotte Malterre-Barthes / Harvard Graduate School of Design + Sven Pfeifer / Hochschule Bochum, studiosvenpfeiffer + John Palmesino & Ann-Sofi Rönnskog / Territorial Agency, AA School of Architecture + Galaad van Daele / ETH Zurich, Accattone magazine + Ye Jin Lee & Hanna Fastrich / Tropos + Kerstin Müller / Zirkular + Christopher Pierce / AA School of Architecture + Marianne Mueller / AA Visiting School + Chrissie Muhr / AA Visiting School

 

Die Anmeldung für die Teilnahme vor Ort (limitiert) und online erfolgt über Eventbrite – siehe Link.

Links:

Stuttgart Auftakt Architekturnovember
Königstr. 23/25, 70173 Stuttgart
18.00 Uhr

08
Mo

Pop-Up Architekturforum und Auftakt:
"Der Wandel der Innenstädte"

STUDIO TILLACK KNÖLL, STUDIO TERHEDEBRÜGGE TERHEDEBRÜGGE

Thomas Krüger, cHCU Hamurg

Anne-Julchen Bernhardt, cAlbrecht Fuchs

Marc Gegenfurtner, cJulia Ochs

David Kasparek, cSchnepp Renou

Schon lange vor Corona haben sich Expert:innen mit dem Wandel der europäischen Innenstädte auseinandergesetzt. Beflügelt durch die Eindrücke der Pandemie, die wie ein Katalysator bereits begonnener Prozesse wirkt, hat die Diskussion weiter an Fahrt gewonnen. Wo stehen wir und wo gehen wir hin? Was sind die vielversprechendsten
Strategien für Innenstädte der Zukunft? Welche Bausteine benötigen wir dazu? Wer bespielt die Stadt und wovon lebt sie? In einem Gesprächsabend zum Auftakt des diesjährigen Architekturnovembers werden diese Fragen diskutiert.

 

Als Pop-up Architekturforum bespielen wir in einem ehemaligen Kaufhaus die Stuttgarter Königstraße für einen Tag mit verschiedenen Veranstaltungen:

 

  • 18:00 Preisverleihung der Hugo-Häring-Auszeichnungen Stuttgart/ Mittlerer Neckar 2020/21 und Die*JungenHugos 2021-Nachwuchspreis
  • 19:30 Podiumsdiskussion mit Prof. Dr.-Ing. Thomas Krüger, HCU Hamburg, Prof. Anne-Julchen Bernhardt, BeL Köln/ RWTH Aachen sowie Marc Gegenfurtner, Kulturamt Stuttgart, Moderation: David Kasparek
  • 22:00 Ausklang mit Musik, Food und Drinks

Links:

Veranstaltung findet digital statt!
Karlsruhe Karlsruher Architekturvorträge
All Tomorrow’s Places Online-Veranstaltung der KIT-Fakultät für Architektur
19.00 Uhr

10
Mi

Ondrej Chybik & Michal Kristof
CHYBIK+KRISTOF ARCHITECTS & URBAN DESIGNERS
Prag, Brno, CZ, Bratislava, SK

a*komm

alex shoots buildings

House of Wine, Znojmo/CZ

Laurian Ghinitoiu

Lahofer Winery, Dobsice/CZ

Laurian Ghinitoiu

Mendel Square Renovation project, Brno/CZ

alex shoots buildings

Lahofer Winery, Dobsice/CZ

Laurian Ghinitoiu

Ondřej Chybik und Michal Krištof gründeten ihr Büro vor elf Jahren, nachdem sie in verschiedensten europäischen Ländern studiert und gearbeitet hatten. Heute hat das Büro über fünfzig Mitarbeiter:innen an den Standorten Brünn, Prag und Bratislava, widmet sich den verschiedensten Maßstabsebenen und hat sich das grenzüberschreitende Arbeiten in jedem Sinne zum Prinzip gemacht. Transformation und Adaptation sind ihrer Ansicht nach die zentralen Herausforderungen der gegenwärtigen Architektur: Architekt:innen sollen eine aktive Rolle in der Stadtplanung übernehmen und Veränderungen selbst initiieren.

 

Fortbildung
Die Anerkennung der Vorträge als Fortbildungsveranstaltung der AKBW für alle Fachrichtungen im Umfang von einer Stunde ist beantragt. Um Fortbildungspunkte zu erhalten, melden Sie sich bitte auf der Veranstaltungsseite vorab einmalig für die Vortragsreihe an. Ohne vorherige Anmeldung ist eine Anerkennung leider nicht möglich.

Weitere Informationen zum Erhalt der Teilnahmebescheinigung werden dann zu Beginn jeder Veranstaltung bekanntgegeben.

Links:

Stuttgart November Reihe
Universität Stuttgart | K2 | Keplerstr. 17 | 70174 Stuttgart
19 Uhr

10
Mi

Florian Nagler
Florian Nagler Architekten GmbH | München

Foto: Johanna Nagler

Forschungshäuser Bad Aibling. Foto: Sebastian Schels

„Die Dinge, die wir entwerfen und die wir umsetzen, sind in der Regel zu kompliziert“, findet Florian Nagler, unter dessen Federführung sich der Forschungsschwerpunkt „Einfach Bauen“ an der TU München etabliert hat. „Da ist der Reflex verständlich, zu fragen: Wie geht das einfacher?“

„Einfach Bauen“ ist deshalb das Thema seines Vortrags im Rahmen des NovemberTalks am 10. November 2021 um 19 Uhr an der Technischen Universität Stuttgart. Dabei wird Nagler auch über die Forschungshäuser in Bad Aibling sprechen und der Frage nachgehen, ob und wie es möglich ist, ohne Beton zu bauen.

 

Nach einem Jahr Pause wird die November Reihe 2021 als Hybridveranstaltung stattfinden. Die Vorträge können in begrenzter Zahl vor Ort an der Universität Stuttgart besucht werden oder im Livestream verfolgt werden.

 

Zur Anmeldung schicken Sie eine E-Mail an: anmeldung@irge.uni-stuttgart.de

Bitte beachten Sie außerdem unbedingt die Informationen zu den aktuell gültigen Coronaregeln und zur Kontaktnachverfolgung auf unten angegebenem Link !

Links:

Ludwigsburg Ausstellung
Kunstzentrum Karlskaserne, Hindenburgstr.29, 71638 Ludwigsburg
17.30 Uhr

16
Di

Raumwelten & Architekturgalerie am Weißenhof I Ausstellungseröffnung

Reconstructing Mariënbad, Mats Dekock

Die Ausstellungseröffnung „Reconstructing Mariënbad“ von Mats Dekock ist Teil der Ausstellung „24 Räume pro Sekunde- Wenn Film das Modell zum Leben erweckt“ in der Architekturgalerie am Weißenhof in Stuttgart. In Kooperation mit „Raumwelten –Plattform für Szenografie, Architektur und Medien“ wird diese Arbeit im Kunstzentrum Karlskaserne in Ludwigsburg gezeigt.

Das Werk von Mats Dekock besteht aus drei Installationen und wurde von Resnais Filmklassiker ‚L’Année Dernière à Marienbad‘ inspiriert. Dekock ist sowohl Architekt als Künstler. Seine transmedialen Installationen basieren auf Erfahrungen die er direkt auf Baustellen und in der gebauten Umgebung gemacht hat. Er verwendet weiterhin architektonische Mittel und Konzepte, tauscht aber den professionellen Blickwinkel des Gestalters gegen eine bewusst subjektive Perspektive.

Links:

Karlsruhe
Architekturschaufenster Karlsruhe | Waldstr. 8 | 76133 Karlsruhe
19-21 Uhr Uhr

16
Di

Susanne Dürr | Nanni Abraham
FORSCHERDRANG
Familien in gemeinschaftlichen Wohnformen

Familienwohnen – zumal in gemeinschaftlich strukturierten Kontexten – ist gleichermaßen ein bauliches wie soziales Konzept. Gemeinschaftliches Wohnen ist heute letztlich eine räumliche wie soziale Antwort auf sich verändernde Familienstrukturen. Für das Familienwohnen in Gemeinschaften muss ein erweiterter Wohnbegriff angewandt werden, da sich der Wohnalltag in der privaten Kernwohnung, aber auch im Wohnprojekt entfaltet. Die Forschung zeigt, dass sich im Familienwohnen neue Strukturen in den Grundrissen herausbilden und adaptive Raumoptionen verfolgt werden. »Dazwischenräume«, also Räume zwischen dem privaten Wohnraum und dem öffentlichen Raum, gewinnen als Spiel- und Kommunikationszonen deutlich an Bedeutung, den erweiterten Erschließungsräumen fallen in diesem Kontext eine Schlüsselrolle zu.

 

Zwei Forschungsteams der Hochschule Karlsruhe und des Deutschen Jugendinstituts erforschten diese Thematik unter einer raum- und einer sozialwissenschaftlichen Perspektive und auf der Basis vielfältiger methodischer Zugänge. Die Ergebnisse wurden im Resümee und einem Praxisleitfaden zusammengeführt.

 

Die Anerkennung als Fortbildung bei der AKBW ist beantragt.

Tübingen Architektur Heute
Das Haus der Erde Universität Tübingen | Kupferbau | HS25 | 72070 Tübingen
20 Uhr c.t. Uhr

16
Di

Lucio Blandini
Stuttgart
Leichtbau und Digitalisierung als Schlüssel zur klimagerechten Architektur

Blandini, Lucio geb. 1976, Dr.-Ing., 1994–2000 Studium des Bauingenieurwesens in Catania und Bologna, 2005 Promotion im Bauingenieurwesen an der Universität Stuttgart, seit 2006 Projektleiter bzw. (seit 2012) Prokurist bei Werner Sobek Stuttgart, seit 2012 Lehrbeauftragter an der Universität -Stuttgart, seit 2015 Director Facade Technologies von Werner Sobek. Der italienische Ingenieur und Architekt Prof. Dr. Lucio Blandini hat im Frühjahr 2020 die Leitung des Instituts für Leichtbau Entwerfen und Konstruieren (ILEK) der Universität Stuttgart übernommen.

Veranstaltung findet digital statt!
Karlsruhe
Online-Veranstaltung der KIT-Fakultät für Architektur
18.00 Uhr

17
Mi

Verleihung des Schelling-Architekturpreises 2020

Unter dem Motto Das zukunftsträchtige Bedeutsame fördern, das fundierte Wissen verbreiten vergibt die Schelling Architekturstiftung alle 2 Jahre die Schelling Architekturpreise für Architektur und Architekturtheorie. Architektur lässt sich als kulturell verbindende Disziplin begreifen, in der künstlerische Imagination in sozialen, ökonomischen, technischen und -politischen Prozessen wirksam wird. Archi-tektur fungiert also als ein gesellschaftliches Inte-grationsmedium, das die Qua-lität und die kulturelle Bedeutung der gebauten Umwelt nachhaltig prägt. In diesem breiten Architekturverständnis wirken die Schelling Architekturpreise mit ihrer stets aktuellen -Ausrichtung als Impulsgeber für neue Tendenzen der Umweltgestaltung. Gewürdigt werden zukunftsweisende Entwicklungen in der Architektur sowie prägnante Leistungen in der Architekturtheorie.

Wie bereits bekannt, ging der Theoriepreis an: –

◯ Frau Prof. Itohan Osayimwese, Providence / USA

Für den Architekturpreis sind nominiert:

◯ Lina Ghotmeh, Paris

◯ Ted’A Arquitectes, Palma de Mallorca

◯ Xu Tian Tian/DNA, Peking

Links:

Veranstaltung findet digital statt!
Heilbronn Heilbronner Architekturgespräche
Blitzbesuch Online
19.00 Uhr

17
Mi

Vanessa Miriam Carlow 
Berlin
Vanessa Carlow Urbanism Research Architecture 

Rosa Merk

Vanessa Miriam Carlow

Vanessa Miriam Carlow

Vanessa Miriam Carlow

Vanessa Miriam Carlow ist Architektin und Stadtplanerin. Sie studierte Architektur und Städtebau an der TU Berlin und der TU Delft. 2004 hat sie mit dem Master in Urban Management in Kooperation fünf Europäischer Universitäten abgeschlossen. 2012 hat Carlow am Center for Strategic Planning an der Königlich Dänischen Kunstakademie Kopenhagen promoviert. Seit 2012 leitet sie das Institute for Sustainable Urbanism der TU Braunschweig. Zuvor war sie Mit-Gründerin von COBE in Kopenhagen (2005-2012) und Alleininhaberin von COBE Berlin (2012-2020), 2021 umbenannt in „Vanessa Carlow Urbanism Research Architecture“.
Carlow hat an Universitäten weltweit unterrichtet, u.a. als Gastprofessorin in den USA an der Cornell Universität NY und der Penn State University. Ihre Arbeit wurde mit renommierten Preisen, wie dem Goldenen Löwen der Architektur-Biennale 2006 (Bester Pavillon für DK) ausgezeichnet. Als gefragte Expertin für Stadtentwicklung ist sie Mitglied in zahlreichen Fachgremien, u.a. dem städtebaulichen Gestaltungsbeirat der Stadt Stuttgart.

 

Die Teilnahme ist kostenfrei. Die Veranstaltung ist als Fortbildung bei der Architektenkammer Baden-Württemberg anerkannt.

Stuttgart November Reihe
Universität Stuttgart | K2 | Keplerstr. 17 | 70174 Stuttgart
19 Uhr Uhr

17
Mi

Roger Boltshauser,
Boltshauser Architekten | Zürich

Foto: Michael Artur Koenig

Stampflehmturm in Cham | Foto: Kuster Frey

Das Thema Nachhaltigkeit rückt Lehm als Baustoff wieder in den Vordergrund. Dabei ist neben dem geringen Anteil an grauer Energie und den hervorragenden bauphysikalischen Eigenschaften die lokale Verfügbarkeit des Baustoffs von Interesse. Weltweit entstehen pro Jahr Millionen von Tonnen lehmhaltiges Aushubmaterial, für das unsere Bauindustrie keine Verwendung findet und deshalb entsorgt werden muss. Warum also nicht diese ungenutzte Ressource verwenden, um damit zu bauen? In Forschung und Lehre lotet Roger Boltshauser das Potenzial des Materials sowie Möglichkeiten der Vorfabrikation und Chancen von Hybridkonstruktionen aus. Bei seinem Vortrag am 17. November um 19 Uhr an der TU Stuttgart berichtet Roger Boltshauser über das Bauen mit Lehm und sein Projekt im schweizerischen Cham.

 

Nach einem Jahr Pause wird die traditionelle November Reihe 2021 als Hybridveranstaltung stattfinden. Die Vorträge können in begrenzter Zahl vor Ort an der Universität Stuttgart besucht werden oder im Livestream verfolgt werden.

HFT Stuttgart, Digital
19.00 Uhr

18
Do

Jeannette Kuo
Karamuk Kuo Architects, Zürich (CH)
»To be determined«

Foto: Angelika Annen

Kompetenzzentrum für Sportwissenschaft, Lausanne / Foto: Laurian Ghinitoiu

Das international tätige Züricher Architekturbüro KARAMUK KUO wurde 2010 von Jeannette Kuo und Ünal Karamuk gegründet. Die Arbeit des Büros konzentriert sich auf die Überschneidung von Raumkonzepten und konstruktiven Technologien und versteht Architektur als eine soziale und materielle Disziplin. Von Bildungs- und Wohnungsbauten bis hin zu Kulturgebäuden versucht das Büro, durch spezifische und nachhaltige Antworten jede Bauaufgabe zwischen Ort und Nutzung zu verhandeln. Neben dem Büro widmen sich die Partner auch der Forschung und der akademischen Tätigkeit. Jeannette Kuo ist seit 2016 Assistant Professor in Practice an der Harvard University. Ihre Forschung über Arbeitswelten sind in “A-Typical Plan”(2013) und “Space of Production” (2015) veröffentlicht.

 

Wie kann man teilnehmen?
Alle Interessierten können die Vorträge digital durch die Liveübertragung über Vimeo miterleben: vimeo.com/event/309891

Wir danken der Knödler-Decker-Stiftung und dem Verein Freunde der HFT Stuttgart für ihre freundliche Unterstützung.

Veranstalter: HFT Stuttgart / Prof. Diane Ziegler, Dipl.- Ing. (FH) Cornelia Jänicke

Links:

Freiburg i. Br. Architekturforum Freiburg e. V.
Konzerthaus Freiburg | Konrad-Adenauer-Platz 1 | 79098 Freiburg i.B.
19.00 Uhr Anmeldung erforderlich!

18
Do

Anne Kaestle
Duplex Architekten AG | Zürich
RELATIONALE ARCHITEKTUR | Warum wir die Stadt vom Zwischenraum aus denken müssen

Projekt Glasi Areal © Rene Roetheli

Projekt Mehr als Wohnen © Johannes Marburg

Anne Kaestle Duplex Architekten © Pierluigi Macor

Können Qualitäten, die die gewachsene Stadt an gewissen Orten und unter gewissen Bedingungen hervorbringt, künstlich, das heisst über einen Planungsprozess, erzeugt werden? Stadt ist ein Beziehungsgefüge und wir können über Raum nicht unabhängig von den Menschen sprechen, für die er gedacht ist. Denn Räume, auch Stadträume, werden nicht nur durch Architektur gebildet, sie entstehen überhaupt erst im Gebrauch. Der Schlüssel liegt in einer Architektur der Beziehungen, welche die Wirkung von Architektur und nicht ihre Bestandteile in den Fokus rückt.

 

Diese Veranstaltung ist kostenfrei und nur mit ANMELDUNG möglich.

Links:

Baden-Baden
Altes E-Werk
19.00 Uhr Anmeldung erforderlich!

19
Fr

Preisverleihung
Hugo-Häring-Landespreis 2021

Der Hugo-Häring-Landespreis ist der älteste Architekturpreis in Baden-Württemberg, der seit 1969 im Abstand von drei an Architektinnen und Architekten sowie Bauherrinnen und Bauherren für ihr gemeinsames Werk vergeben wird.

 

Zur ersten Stufe, der Hugo-Häring-Auszeichnung, wurden im vergangenen Jahr in den 15 Kreisgruppen des Landes 679 Bauten eingereicht, von denen 130 eine Auszeichnung erhielten. In einer zweiten Stufe hat die Jury unter dem Vorsitz von Peter Brückner, Brückner und Brückner, Tirschenreuth, im September aus den ausgezeichneten Gebäuden die Landespreise ausgewählt, die im Rahmen der Preisverleihung bekannt gegeben werden. Weitere Jurymitglieder waren die Architektinnen Prof. Donatella Fioretti und Prof. Bettina Kraus, Dr. Torben Giese, Direktor des Stadtpalais Stuttgart und Laura Weißmüller, Redakteurin für Architektur und Design der Süddeutschen Zeitung.

 

Zur Preisverleihung erscheint auch der 13. Band der Reihe „Architektur in Baden-Württemberg“, in dem alle prämierten Gebäude verzeichnet sein werden.

Links:

Stuttgart Ausstellung
Was kommt? Architekturgalerie am Weißenhof e.V. | Am Weißenhof 30 | 70191 Stuttgart
16.00 Uhr

20
Sa

24 Räume pro Sekunde - Wenn Film das Modell zum Leben erweckt
Finissage

HausBauMaschine, Amir Yatziv

Construction Lines, Max Colson

Het Wezen van de Stad, Maurice Bogaert

Transparent Scenario (Set for a Possible Movie), Karina Nimmerfall

Die Ausstellung widmet sich der Kombination von Architekturmodell und Kurzfilm. Sie zeigt, wie beide Medien interagieren können und somit eine wertvolle Ergänzung zur konventionellen Architekturdarstellung entsteht. Dabei ist der narrative Aspekt von großer Bedeutung.

Die architekturgalerie am weißenhof zeigt vom 14.10. bis 21.11.2021 Werke von vier Filmkünstler:innen:
„Transparent Scenario (Set for a Possible Movie)“ von Karina Nimmerfall

„HausBauMaschine“ von Amir Yatziv

„Construction Lines“ von Max Colson

und „Het wezen van de Stad“ von Maurice Bogaert.

Im Rahmen einer Kooperation mit der Veranstaltung „Raumwelten – Plattform für Szenografie, Architektur und Medien“ wird die Ausstellung vom 17. bis 21.11.2021 in der Karlskaserne Ludwigsburg mit einem fünften Werk:

„Reconstructing Mariënbad“ von Mats Dekock erweitert.

 

Die Ausstellung wird gefördert von:

Wüstenrot Stiftung; Königreich der Niederlande; Hochschule für Technik Stuttgart; Linden-Museum Stuttgart; fab-Fakultätsbibliothek Architektur und Stadtplanung der Universität Stuttgart; ComputerWorks GmbH und Freiraum Stuttgart, sowie JUNG

Begleitprogramm zur Veranstaltung:

Links:

Stuttgart
BDA WECHSELRAUM | Friedrichstr. 5 | 70174 Stuttgart

22
11
bis25
02

Hugo-Häring-Landespreis 2021:
Ausstellung

Der Hugo-Häring-Landespreis ist der älteste Architekturpreis in Baden-Württemberg, der seit 1969 im Abstand von drei an Architektinnen und Architekten sowie Bauherrinnen und Bauherren für ihr gemeinsames Werk vergeben wird. Im Rahmen der Ausstellung ist auch der 13. Band der Reihe „Architektur in Baden-Württemberg“, in dem alle prämierten Gebäude verzeichnet sind, im Wechselraum erhältlich.

 

Die Eröffnung findet am 22.11. um 19h im Wechselraum statt.

Links:

Stuttgart November Reihe
Universität Stuttgart | K2 | Keplerstr. 17 | 70174 Stuttgart
19 Uhr

24
Mi

Minna Riska
Mdh arkitekter | Oslo
Achtung: Vortrag findet wie geplant in Präsenz statt (2G)

Foto: Mdh arkitekter

Evenes School auditorium | Foto: Mdh arkitekter

Bei ihrem Vortrag im Rahmen der NovemberTalks am 24. November um 19 Uhr an der Technischen Universität Stuttgart wird Minna Riska über ihre Erfahrungen mit Cross Laminated Timber (CLT) anhand konkreter Projekte berichten: Studentenwohnungen, ein Schulgebäude und eine Mehrzweckhalle. „Holz ist für uns aus einer Reihe von Gründen wichtig“, erklärt Riska. „Es ist ein traditionelles Baumaterial in den nordischen Ländern und lässt sich lokal und nachhaltig beschaffen. Die Arbeit mit Holz in großem Maßstab kann zur lokalen Entwicklung von Wissen und Fähigkeiten beitragen und die Bauindustrie nachhaltiger gestalten.“

 

Nach einem Jahr Pause wird die traditionelle November Reihe 2021 als Hybridveranstaltung stattfinden. Die Vorträge können in begrenzter Zahl vor Ort an der Universität Stuttgart besucht werden oder im Livestream verfolgt werden.

Karlsruhe Karlsruher Architekturvorträge
All Tomorrow’s Places Online-Veranstaltung der KIT-Fakultät für Architektur
19.00 Uhr

24
Mi

Marusa Zorec
Arrea arhitektura d.o.o.
Ljubljana/SI

a*komm

Chapel in the Fraciscan monastery, entrance door, Ljubljana/SI

Chapel in the Fraciscan monastery, entrance door, Ljubljana/SI | Foto: Miran Kambic

Open air altar, Brezje/SI | Foto: Tadej Bolta

Vetrinje Mansion, entrance room, Maribor/SI | Foto: Miran Kambic

Castle outbuilding, music school waiting room, Ormož/SI

Castle outbuilding, music school waiting room, Ormož/SI | Foto: Miran Kambic

Plečnik House renovation, entrance hall, Ljubljana/SI

Plečnik House renovation, entrance hall, Ljubljana/SI | Foto: Miran Kambic

Unveiling the Hidden – installation at the Venice Architecture Biennale 2018

Unveiling the Hidden – installation at the Venice Architecture Biennale 2018 | Foto: Tadej Bolta

Maruša Zorec | Brief: Robert F. Farmer

Maruša Zorec hat an der Universität von Ljubljana studiert, wo sie seit 1993 auch lehrt, mittlerweile als Professorin. 1999 gründete sie in Ljubljana ihr Büro arrea und realisierte zahlreiche Projekte. Ihre Arbeit ist tief in der slowenischen Tradition begründet und entwickelt sich aus einer intensiven Auseinandersetzung mit dem Bestehenden, mit dem Ort und den zur Verfügung stehenden Materialien. Ihr Ansatz ist regional, sparsam und nachhaltig im umfassenden Sinn, und gerade deswegen gelingt es ihr, Orte von höchster Signifikanz und Qualität zu entwickeln, die mittlerweile ebenso zu Ljubljana gehören wie Plečnik und Ravnikar. Ihre kompromisslos moderne und zeitgemäße Arbeit wurde in Slowenien mit allen denkbaren Preisen ausgezeichnet, wird aber immer stärker auch international als beispielhaft wahrgenommen, nicht zuletzt aufgrund ihrer Beteiligung an der Architekturbiennale Venedig 2018.

Links:

HFT Stuttgart, Digital
19.00 Uhr

25
Do

Anna Heringer
Studio Anna Heringer | Laufen
»Architecture is a tool to improve lifes«

Foto: Achim Graf

Projekt Anandaloy, Bangladesch / Foto: Kurt Hoerbst

„Die Vision hinter und die Motivation für meine Arbeit ist es, Architektur als ein Medium zu erforschen und zu nutzen, um kulturelles und individuelles Vertrauen zu stärken, die lokale Wirtschaft zu unterstützen und das ökologische Gleichgewicht zu fördern. Lebensfreude ist ein kreativer und aktiver Prozess und ich interessiere mich sehr für die nachhaltige Entwicklung unserer Gesellschaft und unserer gebauten Umwelt. Für mich ist Nachhaltigkeit ein Synonym für Schönheit: ein Gebäude, das in seiner Gestaltung, Struktur, Technik und Materialverwendung sowie in Bezug auf den Standort, die Umgebung, den Nutzer und den soziokulturellen Kontext harmonisch ist. Das macht für mich seinen nachhaltigen und ästhetischen Wert aus“, so Anna Heringer über ihren Vortrag.

Anna Heringer wurde mit dem Bau der METI School in Rudrapur (Bangladesch) international bekannt, die sie als Diplomarbeit an der Kunstuniversität Linz entworfen hat. Seither hat Heringer durch Bauten hauptsächlich in Asien, Afrika und durch die Architekturlehre u.a. an der Harvard University, ETH Zürich und TU München ihren mehrfach ausgezeichneten Architekturansatz, der auf lokalen Baumaterialien und Arbeitskräften beruht, weiterentwickelt. Ihre Arbeiten wurden in zahlreichen Museen weltweit ausgestellt, wie beispielsweise im MoMA New York und in der Cité de l’architecture in Paris. Außerdem erhielt sie für ihre Arbeit zahlreiche Auszeichnungen u.a. den Aga Khan Award for Architecture.

 

Wie kann man teilnehmen?
Alle Interessierten können die Vorträge digital durch die Liveübertragung über Vimeo miterleben: vimeo.com/event/309891

Wir danken der Knödler-Decker-Stiftung und dem Verein Freunde der HFT Stuttgart für ihre freundliche Unterstützung.

Veranstalter: HFT Stuttgart / Prof. Diane Ziegler, Dipl.- Ing. (FH) Cornelia Jänicke

Links:

Veranstaltung findet digital statt!
Karlsruhe
Online-Veranstaltung der KIT-Fakultät für Architektur
18.00 Uhr

25
Do

Verleihung des Schelling-Studienpreises

Mit dem Schelling Studienpreis der Schelling Architekturstiftung werden seit 2015 alle zwei Jahre die besten Abschlussarbeiten von Studierenden der Fakultät ausgezeichnet. Insgesamt werden etwa acht Masterarbeiten nominiert. Der Schelling Studienpreis ist das studentische Pendant zu den renommierten Schelling Architekturpreisen für Architekturtheorie und Architektur. Der Hauptpreis ist mit 2.000 Euro dotiert.

Links:

Tauberbischofsheim Kaleidoskop Tauberbischofsheim – Gespräche zur Baukultur
Engelsaal|Blumenstraße 5|97941 Tauberbischofsheim
18.00 Uhr Anmeldung erforderlich!

29
Mo

Jórunn Ragnarsdóttir & Rolf Klärle
Fokus: ORT – Bezug, Wahrnehmung und Inspiration
Podiumsdiskussion

© kaleidoskop / J. Sack

Jórunn Ragnarsdóttir

Rolf Klärle

Klaus Kornberger

Dr. Sabine Münch

Erstmalig findet in Tauberbischofsheim eine Veranstaltung zum Architekturnovember statt. Mit dem Thema „Fokus: ORT – Bezug, Wahrnehmung und Inspiration“ starten wir in die 2. Kaleidoskop-Saison. 

 

Jeder Ort hat Geschichten; jede Lage einmalige Bedingungen. Für jeden Standort gibt es eine räumlich individuelle Antwort. Ob es das Rathaus am Marktplatz in Tauberbischofsheim oder der Mercedes-Stern auf dem Dach des Stuttgarter Bahnhofs ist – jeder Ort hat eine Identität, die durch Materialität, Gebäudetypologie und kulturelle Eigenheiten zum Vorschein kommen kann. Wem es über Generationen gelingt seinen Ort markant einmalig sein zu lassen, kann damit rechnen, dass das Ergebnis nicht nur für einen selbst interessant sein wird.

 

Zwei Architekt*innen berichten von ihrem Umgang mit dem vorgefundenen Ort, von der Chance, Orte neu zu definieren, fortzuschreiben oder übergreifend in neue Zusammenhänge zu bringen.

 

Impulsvorträge und Podium:

Jórunn Ragnarsdóttir – Lederer Ragnarsdóttir, Berlin

Rolf Klärle – architekturbüro KLÄRLE, Bad Mergentheim

 

Klaus Kornberger – Bürgermeister Weikersheim, Tauberbischofsheim

Dr. Sabine Münch – Leitung Stabsstelle Wirtschaftsförderung, Tauberbischofsheim

 

Die an die Impulsvorträge anschließende Diskussion mit den beiden Tauberbischofsheimer Persönlichkeiten als Podiumsgäste wird im Laufe des Abends für Fragen und Anregungen aller Teilnehmenden geöffnet.

 

Moderation: 

Mariella Schlüter – Architekturjournalistin, Berlin

 

Kooperation:

Kunstverein Tauberbischofsheim &
BDA Heilbronn-Franken

Links:

Tübingen Architektur Heute
Das Haus der Erde Universität Tübingen | Kupferbau | HS25 | 72070 Tübingen
20 Uhr c.t. Uhr

30
Di

Jonny Klokk
Mad Arkiteker | Oslo
The greenshift in Architecture – Sustainability through timber, Transformation and re-use

Jonny Klokk ist Partner bei dem norwegischen Architektur-büro Mad Arkitekter. Er hat umfangreiche Erfahrung mit komplexen Bauprojekten und Städtebau in verschiedenen Größenordnungen. Bei Mad Arkitekter hat er an mehreren groß angelegten Projekten im Rahmen verschiedener Programme gearbeitet, darunter Medien- und Bildungsgebäude sowie Wohnprojekte und Umgestaltungen bestehender Gebäude. Er ist aktuell verantwortlich für das Woho Projekt, Deutschlands höchstes Gebäude aus Holz, geplant in Berlin-Kreuzberg. Mad Arkitekter setzt sich dafür ein, dass die Projekte nachhaltige Vorbilder sind. Sie sind innovativ, stellen Konventionen in Frage und sind immer auf der Seite der Stadt. Mad versucht immer, Probleme in Chancen zu verwandeln. Sie bevorzugen nüchterne Prozesse und spektakuläre Gebäude, nicht umgekehrt. Mad hat für seine Architektur eine Reihe von Auszeichnungen erhalten, darunter den -Norwegian Building Custom Prize, den Oslo City Architecture Prize, den Arnstein Arneberg Prize und den City Prize.

Veranstaltung findet digital statt!
Karlsruhe Karlsruher Architekturvorträge
All Tomorrow’s Places Online-Veranstaltung der KIT-Fakultät für Architektur
19.00 Uhr

01
12

David Driesen & Tom Verschueren
dmvA Architecten | Mechelen, BE

Arts center nOna, Mechelen | Foto: Sergio Pirrone

Social enterprise ’t Atelier, Mechelen | Foto: Johnny Umans

House of Lorraine, Mechelen | Foto: Sergio Pirrone

David Driesen & Tom Verschueren (dmvA) | Foto: Studio Dann

Tom Verschueren und David Driesen gründeten ihr Büro im Jahre 1997 in der flandrischen Stadt Mechelen und nannten es „door middel van Architectuur“, mit den Mitteln der Architektur. Sie lernten sich bei einem postgradualen Studium der Stadtplanung und des Denkmalschutzes in Antwerpen kennen, und genau das kennzeichnet ihre Arbeit: Alle denkbaren Möglichkeiten der Architektur zu nutzen, um die bestehende Stadt vorsichtig und dennoch radikal weiterzuentwickeln. Das Ergebnis sind sehr unterschiedliche, vielschichtige und explizit undogmatische Gebäude, die raffiniert mit unterschiedlichen Materialien arbeiten und überraschende Detaillösungen finden. Das Ziel ist, Orte zu schaffen, die das Leben der Menschen bereichern, Geschichten erzählen und neue Nutzungsmöglichkeiten erschließen. Das ist jüngst wieder bei dem erstaunlichen nOna Kunstcentrum in Mechelen besonders überzeugend gelungen, einem Gebäude, das sich wie selbstverständlich in die Stadt einschreibt und eine verblüffende Vielfalt an Räumen auf minimaler Fläche erzeugt.

Links:

HFT Stuttgart, Digital
19.00 Uhr

02
12

Simona Malvezzi
Kuehn Malvezzi | Berlin
»Unsichtbare Architektur«

© Vronsky

HOUSE OF ONE, Berlin | ©Kuehn Malvezzi

„Es geht uns nicht darum, eine Art Stil zu kreieren, sondern vielmehr darum, für jede Situation eine ganz spezifische Lösung zu finden. Das bedeutet, dass wir nicht nur auf Kontexte reagieren, sondern tatsächlich an ihnen arbeiten, sie schaffen. Man könnte es auch »Konstruktion des Kontextes« nennen“, so Simona Malvezzi über ihren Vortrag.

Zusammen mit Wilfried und Johannes Kuehn gründete Simona Malvezzi 2001 in Berlin das Büro Kuehn Malvezzi. Öffentliche Räume, Museen und Ausstellungen sind die Schwerpunkte des Büros, das unter anderem die Architektur für die Documenta 11 in Kassel, die Friedrich Christian Flick Collection im Hamburger Bahnhof in Berlin sowie die Julia Stoschek Collection in Düsseldorf realisiert hat. Kuehn Malvezzi zeichnet außerdem für die Erweiterung der Modernen Galerie des Saarlandmuseums in Saarbrücken sowie den Umbau des Prinzessinnenpalais am Berliner Boulevard Unter den Linden verantwortlich.

 

Wie kann man teilnehmen?
Alle Interessierten können die Vorträge digital durch die Liveübertragung über Vimeo miterleben: vimeo.com/event/309891

Wir danken der Knödler-Decker-Stiftung und dem Verein Freunde der HFT Stuttgart für ihre freundliche Unterstützung.

Veranstalter: HFT Stuttgart / Prof. Diane Ziegler, Dipl.- Ing. (FH) Cornelia Jänicke

Links:

Karlsruhe Karlsruher Architekturvorträge
All Tomorrow’s Places Online-Veranstaltung der KIT-Fakultät für Architektur
19.00 Uhr

08
12

Umberto Napolitano
LAN (Local Architecture Network)
Paris/FR

Centre de Semi-Liberté, Nanterre | Bild: Cyrille Weiner

Theatre du Maillon, Strasbourg | Bild: Charly Broyez

Umberto Napolitano | Bild: Umberto Napolitano

NOLISTRA, Strasbourg | Bild: Charly Broyez

NOLISTRA, Strasbourg | Bild: Charly Broyez

Centre de Semi-Liberté, Nanterre | Bild: Cyrille Weiner

Napoli Super Modern, Book Cover

a*komm

Umberto Napolitano studierte Architektur zunächst an der Università Federico II in Neapel und dann in la Villette/Paris. Dort gründete er 2002 mit Benoit Jallon das Büro Local Architecture Network, das seither stetig wuchs, zahlreiche bemerkenswerte Projekte realisieren konnte und mit vielen Preisen ausgezeichnet wurde. Ein wichtiger Teil der Bürokonzeption sind die universitäre Lehre und die Theorieproduktion. Dafür wurde 2020 das Forschungslabor RAAR gegründet. Umberto Napolitano selbst lehrte unter anderem an der Columbia University New York und der Architectural Association in London. 2021 erschien das Buch “Napoli Supermodern” bei Park Books, in dem er sich intensiv mit der Architektur seiner Heimatstadt auseinandersetzt. Dieses äußerst empfehlenswerte Buch verbindet die Reflexion über die eigene entwerferische Entwicklung mit sehr präzisen Analysen der bislang nur wenig untersuchten modernen Architektur Neapels und ihres Verhältnisses zum einzigartig starken historischen Ort: “An Investigation into the power of places in our imagination“, wie domus schreibt.

 

Fortbildung
Die Anerkennung der Vorträge als Fortbildungsveranstaltung der AKBW für alle Fachrichtungen im Umfang von einer Stunde ist beantragt. Um Fortbildungspunkte zu erhalten, melden Sie sich bitte auf der Veranstaltungsseite vorab einmalig für die Vortragsreihe an. Ohne vorherige Anmeldung ist eine Anerkennung leider nicht möglich.

Weitere Informationen zum Erhalt der Teilnahmebescheinigung werden dann zu Beginn jeder Veranstaltung bekanntgegeben.

 

 

Links:

Karlsruhe Karlsruher Architekturvorträge
All Tomorrow’s Places Online-Veranstaltung der KIT-Fakultät für Architektur
19.00 Uhr

15
12

Mechthild Stuhlmacher
Korteknie Stuhlmacher Architecten
Rotterdam/NL

Team Korteknie Stuhlmacher Architecten | Foto: Korteknie Stuhlmacher Architecten

Rien Korteknie & Mechthild Stuhlmacher | Foto: Korteknie Stuhlmacher Architecten

View to attic, Bibliotheek Mechelen/BE | Foto: Karin Borghouts

Monastery becomes city library, Bibliotheek Mechelen/BE | Foto: Karin Borghouts

a*komm

Mechthild Stuhlmacher begann ihre Ausbildung in Architektur und Musik in Deutschland, schloss sie an der TU Delft ab und blieb in den Niederlanden. 2001 gründete sie, nach Stationen unter anderem bei Mecanoo und David Chipperfield, mit Rien Korteknie in Rotterdam das Büro Korteknie Stuhlmacher Architecten. Das Büro hat eine bemerkenswerte Entwicklung genommen und ist mittlerweile europaweit für die intelligente Transformation wertvollen Gebäudebestands bekannt. Zuletzt erregte die Umwandlung eines barocken Dominikanerklosters in eine öffentliche Bibliothek im belgischen Mechelen Aufsehen. KSA arbeiten interdisziplinär und kollaborativ und setzen sich intensiv mit komplexen räumlichen, sozialen und kulturellen Kontexten auseinander.

 

Fortbildung
Die Anerkennung der Vorträge als Fortbildungsveranstaltung der AKBW für alle Fachrichtungen im Umfang von einer Stunde ist beantragt. Um Fortbildungspunkte zu erhalten, melden Sie sich bitte auf der Veranstaltungsseite vorab einmalig für die Vortragsreihe an. Ohne vorherige Anmeldung ist eine Anerkennung leider nicht möglich.

Weitere Informationen zum Erhalt der Teilnahmebescheinigung werden dann zu Beginn jeder Veranstaltung bekanntgegeben.

Links:

Auch dieses Jahr finden im Rahmen des Architekturnovember wieder eine Vielzahl von Veranstaltungen statt. Schon bald können wir Ihnen unser umfangreiches Programm präsentieren. In der Zwischenzeit verweisen wir auf das Projekt der letzten Jahre.

Bund Deutscher
Architekten BDA
Baden-Württemberg

Dank an: