Was bleibt

Architekturnovember
04. November –
29. November 2019

Stuttgart | Auftakt Architekturnovember | Universität Stuttgart | K2 | Keplerstr. 17 | 70174 Stuttgart | 19 Uhr

04
Mo

AN:TWORT
Auftaktveranstaltung
Architekturnovember

„Der Bauende soll nicht herumtasten und versuchen. Was stehenbleiben soll, muß recht stehen und wo nicht für die Ewigkeit doch für geraume Zeit genügen.“*
Worin liegt die Qualität von Architektur, die unabhängig von sich verändernden Kriterien, Bestand hat? Wir schauen vergleichend auf Mode, Kunst, Literaturwissenschaften und natürlich Positionen der Architektur.
*Wilhelm Meisters Wanderjahre II, 8, Johann Wolfgang von Goethe

 

STATEMENTS
• Dr. Fritz Barth, Freier Architekt BDA
• Prof. Dr. Tina Hartmann, Literaturwissenschaftlerin und Librettistin
• Constantin Hörburger, REALLABOR ABK Stuttgart
• Prof. Dr. Christiane Lange, Direktorin der Staatsgalerie Stuttgart
• Horst Wanschura, Horst Wanschura Fashion Room

 

MODERATION
• Alexander Vohl – BDA Landesvorsitzender

 

MUSIK
• Jazz Diamonds Duo
feat. Jürgen Bothner und Martin Widmann

Karlsruhe | KIT Fakultät für Architektur | Englerstr. 7 | 76131 Karlsruhe | Anmeldung erforderlich!

06
Mi

Verleihung der
Ehrendoktorwürde an
Dr. Annemarie Jaeggi

© Niklas Hutt

Zum Festakt anlässlich der Verleihung der Ehrendoktorwürde an Dr. Annemarie Jaeggi durch die Fakultät für Architektur am Karlruher Institut für Technologie laden wir Sie sehr herzlich ein. Die Verleihung findet am Mittwoch, 06. November 2019, um 18:00 Uhr im Rahmen des Forschungstages der Fakultät für Architektur statt. Der genaue Ort wird noch bekannt gegeben. Anmeldung erbeten.

 

PD Dr. Annemarie Jaeggi
ist seit 2003 Direktorin und geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Bauhaus-Archiv / Museum für Gestaltung, Berlin, und lehrt als Privatdozentin am Institut für Kunstgeschichte der TU Berlin. Sie studierte Kunstgeschichte, klassische Archäologie und Geschichte an den Universitäten Zürich und Freiburg/Br. Sie promovierte 1992 im Fach Kunstgeschichte an der Universität Freiburg/Br. und wurde 2001 an der Technischen Universität Karlsruhe zum Thema „Walter Gropius und der Siedlungsbau der Weimarer Republik“ habilitiert. Zwischen 1992 und 2001 war sie als Wissenschaftliche Mitarbeiterin, ab 1994 als Hochschulassistentin am Institut für Kunstgeschichte an der Technischen Universität Karlsruhe, tätig. 2002/2003 vertrat sie den Lehrstuhl für Baugeschichte der Technischen Universität Karlsruhe samt Leitung des Südwestdeutschen Archivs für Architektur und Ingenieurbau.

 

Anmeldung
Bitte melden Sie sich bis zum Mittwoch, 30. Oktober 2019,  über folgendes Online-Formular für die Veranstaltung an:
http://www.arch.kit.edu/ehrendoktorin.php

 

KIT-Fakultät für Architektur
Campus Süd Gebäude 20.40
Englerstraße 7
76131 Karlsruhe

Stuttgart | November Reihe | Universität Stuttgart | K2 | Keplerstr. 17 | 70174 Stuttgart | 19 Uhr

06
Mi

Liliane Haltmeier und Luise Kister
Haltmeier Kister
Zürich

© Haltmeier Kister

Schachenstraße 36, Kriens | © L. Schaffhuser

Schneebeliweg, Zürich | © L. Schaffhuser

Liliane Haltmeier, geboren 1984, diplomierte an der ETH Zürich bei Prof. Adrian Meyer. Nach einem  Reisestipendium in Brasilien, und Praxisjahren bei Neff Neumann Architekten, Zürich, gründete sie 2014 zusammen mit Luise Kister das Architekturbüro Haltmeier Kister in Zürich.
Luise Kister, geboren 1984, diplomierte an der RWTH Aachen. Nach einem Reisestipendium in Brasilien und einem Stipendium der Jungen Akademie der Künste Berlin, war sie Architektin bei Morger + Dettli Architekten in Basel.

Stuttgart | Punkt 7 Reihe | Heading North | HfT Stuttgart | Bau 8 | Breitscheidstr. 5 | 70174 Stuttgart | 19 Uhr

07
Do

Mads Birgens
COBE Architects | Copenhagen
Our Urban Living Room

© Rasmus Hjortshøj - COAST

Mads Birgens is educated as an architect from Århus School of architecture, and has worked for PLOT and OMA before joining Cobe in 2006. Today he is working as a Project Director and takes part of COBE’s management. He has extensive experience as an architect and has been responsible on a large number of prestigious masterplans at COBE, including the development of Nordhavnen and Nørreport Station in Copenhagen, Science Village Scandinavia in Lund and latest Deutzer Hafen in Cologne. In addition to being the driving force in the creative development he has been responsible for the coordination and communication within a large number of clients in the Nordic region. Mads Birgens has a broad knowledge and understanding of planning for a sustainable and resilient future, and will talk about Cobe’s Works in Copenhagen under the title “Our Urban Living Room”, which has taken shape as both an exhibition, now travelling through Europe and a large book release.

Stuttgart | BDA WECHSELGESPRÄCH | BDA WECHSELRAUM | Friedrichstr. 5 | 70174 Stuttgart | 19 Uhr

11
Mo

55. BDA WECHSELGESPRÄCH
Musenkuss – Entwerfen zwischen Intuition und Logik

Jasmin Bachmann

Prof. Markus Allmann - © Myrzik & Jarisch

Prof. Dr. Wolfgang Hauber

Julia Schröder - © Achim Zweygarth

mit

Prof. Dr. Wolfgang Hauber, Neurobiologe, Universität Stuttgart

Prof. Markus Allmann, Allmann Sattler Wappner Architekten, München

Jasmin Bachmann, Musikvermittlerin SWR Symphonieorchester, Stuttgart

Moderation:Julia Schröder, Freie Journalistin und Literaturkritikerin

 

Das Entwerfen ist wohl die Königsdisziplin im vielfältigen Aufgabenspektrum der Architekten. Die Funktionalität und Nachhaltigkeit der zu gestaltenden Gebäude und Räume sind dabei ebenso essentiell wie deren Ästhetik und Ausdruck. Der Spannungsbogen zwischen Ratio und Emotio wird beim Entwerfen zwangsläufig in seiner ganzen Breite sichtbar. Wo liegen die Ursprünge von Entwurfsentscheidungen? Sind es die konsequent logischen Schritte, die einer klaren, analytischen Betrachtung folgen, ist es die Nähe zu einer theoretischen Grundlage? Oder doch vielmehr die Inspiration des mehr oder weniger ausgeprägten Genius, das intuitive Gestalten frei von äußeren Einflüssen? Als Architekten bewegen wir uns nicht nur in unseren internen Diskussionen zwischen diesen Polen, sondern auch in der Wahrnehmung von außen. Was bedeutet dies für den Qualitätsdiskurs und seine Vermittlung?

Tübingen | Architektur Heute | Shaping Cities | Universität Tübingen | Kupferbau | HS22 | Hölderlinstr. 5 | 72070 Tübingen | 20 Uhr c.t.

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Di

Joan Clos
Urbanization in the 21st Century:
Rethink the City

© IBEI

Mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung lebt in Städten. Es liegt also auf der Hand, dass die weltweiten Herausforderungen des 21. Jahrhunderts die urbanen Gebiete betreffen. Es sind die Städte, die dem Druck durch Globalisierung, Migration, soziale Ungleichheit, Umweltverschmutzung, Klimawandel und Jugendarbeitslosigkeit auf besonders direkte Weise ausgesetzt sind. Andererseits sind sie seit Jahrhunderten Stätten der Innovation, und sie produzieren derzeit mehr als 75 Prozent des weltweiten Bruttoinlandsprodukts. Das »Recht auf die Stadt« bleibt ein mächtiges Prinzip, um sicherzustellen, dass sich die kollektiven Interessen einer Stadt durchsetzen, aber die Städte der Zukunft müssen nicht nur besser geplant werden, sondern Horte der Gleichheit und sozialen Gerechtigkeit werden.

 

Dr. Joan Clos studierte Medizin und war 1997 bis 2016 Bürgermeister von Barcelona. Dort war er verantwortlich für das ehrgeizige Stadterneuerungsprogramm »Barcelona 22«, einem weitreichenden und erfolgreichen  Investitionsprogramm für die baufälligen Industriegebieten der Stadt und der Ciutat Vella. Von 2010-2017 war er Exekutivdirektor von UN-Habitat, dem Programm der Vereinten Nationen für menschliche Siedlungen.  Hier leitete Dr. Clos die Ausarbeitung der New Urban Agenda und wurde zum Generalsekretär der Konferenz der Vereinten Nationen über Wohnen und nachhaltige Stadtentwicklung (Habitat III) ernannt.

Karlsruhe | Ausstellung | Vernissage | Architekturschaufenster Karlsruhe | Waldstr. 8 | 76133 Karlsruhe | 19 Uhr

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Di

Hier arbeiten wir!
Junge Architektur aus und um Karlsruhe
3. ASF Open Call 2019

Der Open Call!

Im Mai 2016 hat das Architekturschaufenster e. V. zusammen mit dem K3 Kultur- und Kreativwirtschaftsbüro Karlsruhe und der Architektenkammer, Kammerbezirk Karlsruhe, mit Hier sind wir! eine Tagung für junge ArchitektInnen veranstaltet und gleichzeitig im Rahmen eines Open Calls jungen ArchitektInnen und Architekturbüros eine Plattform geboten, sich und ihre Arbeit im Rahmen einer Ausstellung der Öffentlichkeit vorzustellen. In der dritten Runde des Open Calls 2019 wurde eine konkrete Entwurfsaufgabe gestellt: Wie arbeiten wir? Wie könnte ein Co-Working Space gestaltet sein, in dem moderne Arbeitsweisen aktiv sein können? Junge ArchitektInnen und Architekturbüros, aber auch InnenarchitektInnen, RaumgestalterInnen, EinrichterInnen ebenso wie Studierende in und um Karlsruhe wurden dazu eingeladen, Ideen zu entwickeln für einen besonderen Co-Working Space. In zentraler Lage in Karlsruhe in der östlichen Kaiserstraße soll 2020 für mindestens ein Jahr ein Ladengeschäft umgestaltet werden – zu einer Arbeitsstätte für Kreative und Arbeitsnomaden jeglicher Couleur, die dort temporär arbeiten, kommunizieren, netzwerken können. Offen ist dabei, um welche Branchen es sich handelt.

 

Die Ausstellung

Die Einreichungen werden ab November 2019 in einer Ausstellung im Architekturschaufenster der Öffentlichkeit präsentiert. Der Gewinnerentwurf wird am Vernissageabend bekannt gegeben.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation des Architekturschaufenster e.V. mit der K3 Kultur- und Kreativwirtschaftsbüro Wirtschaftsförderung Karlsruhe und wird unterstützt von der Architektenkammer Baden-Württemberg, Kammerbezirk Karlsruhe und der Karlsruher Fächer GmbH. Die Ausstellung wird ermöglicht durch die Unterstützung von Daten und Druck Repro Dannenmaier.

Heidelberg | Heidelberger Schlossgespräche | Schloss Heidelberg | Schlosshof 1 | 69117 Heidelberg | 19 Uhr | Anmeldung erforderlich!

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Di

Roman Delugan
Delugan Meissl Associated Architects | Wien
Choreografie der Emotionen

Roman Delugan | © Paul Kranzler

Roman Delugan | © Paul Kranzler

Im Mittelpunkt des 18. Heidelberger Schlossgesprächs steht ein Vortrag von Roman Delugan, Delugan Meissl Associated Architects, Wien, zum Thema „Choreografie der Emotionen“.

Der Königssaal des Schlosses Heidelberg ist seit 2011 zweimal jährlich Schauplatz der Vortrags- und Gesprächsreihe Heidelberger Schlossgespräche – Reden über Architektur. Dabei stellen international bedeutende Architekten ihre herausragenden Arbeiten und ihre Haltung einer breiten Öffentlichkeit vor. Im Anschluss wird in hochkarätig besetzten Gesprächsrunden über das Thema des Abends diskutiert.

 

Anmeldung erforderlich bis 31.10.2019: petra.burkardt@vbv.bwl.de

 

 

 

Biberach an der Riß | Biberacher Architekturgespräche | Konvention versus Innovation | Hochschule Biberach | Karlstr. 9 – 11 | 88400 Biberach an der Riß | 19 Uhr c.t.

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Caroline Fiechter
Fiechter und Salzmann Architekten | Zürich
Über die Erneuerung erprobter Baumethoden

© Anne Morgenstern

"Umgang"

Visualisierung Wettbewerb Neubau ETHZ D-BSSE - Fiechter& Salzmann Architekten

Wir verstehen Innovation als Weiterentwicklung von Bestehendem bis hin zur Erneuerung und nicht als eine zufällige Erfindung von etwas noch nie Dagewesenem. Die Innovation bildet somit keinen gegensätzlichen Begriff zur Konvention. Die Konvention zeigt eine gesellschaftliche Erkenntnis aus der Erfahrung und der Geschichte, die in einer Übereinkunft festgehalten und allenfalls in gewissen Regeln fixiert werden könnte, aber auch still gelebt werden kann. Konvention ist nicht etwas Zufälliges, sie zeigt gemeinsame Ziele und ist Abbild der Kultur einer Gesellschaft.

 

Die Konvention bietet somit einen nahrhaften Boden für zukünftige Innovationen. Anhand zweier Beispiele aus der Praxis möchte ich dieser Hypothese nachgehen.

Waldshut-Tiengen | Architektur Apéro | Volksbank Hochrhein | Bismarckstr. 29 | 79761 Waldshut-Tiengen | 19 Uhr

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Jürgen Mayer H.
J.MAYER.H und Partner | Berlin
simulation.stimulation

JMAYERH | © Tom Wagner

JMAYERH Museum Garage Miami | © Miguel Guzman

»simulation.stimulation« befasst sich mit Architektur als Aktivator für den öffentlichen Raum und der Transformation urbaner Umgebungen für zukünftige Generationen. Zu den im Vortrag vorgestellten Projekten gehören Infrastrukturen für Mobilität, institutionelle Umgebungen und die Umgestaltung historischer Stätten, wobei der Schwerpunkt auf »Metropol Parasol« in Sevilla, Spanien, liegt, einem der globalen Wahrzeichen für Innovationen innerhalb alter Stadtstrukturen. Ein wichtiges Anliegen von J.MAYER.H ist es, die Materialien der Architektur und die Grenzen der Disziplin auszuweiten mit Bezug zur Vergangenheit und Verweis in die Zukunft, für eine Architektur, die als Kommunikationsplattform und Katalysator für soziokulturelle Interaktivität dient. Von städtebaulichen Entwürfen und Gebäuden über Installationsarbeiten bis hin zu Objekten mit neuen Materialien bilden die Beziehungen zwischen menschlichem Körper, Technologie und Natur den Hintergrund für eine neu(artig)e Entwicklung von Räumen.

Stuttgart | Jour Fixe | The Elephant in the Room | Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart | Neubau I | Am Weißenhof 1 | 70191 Stuttgart | 19 Uhr

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Fabienne Hölzel
Diskussion: Frauen in der Architektur

Fabienne Hölzel | © Marco Sieber

Unter der Moderation von Prof.in Fabienne Hoelzel wird über Frauen im Architektenberuf gesprochen und die Frage nach der Ungleichheit der Geschlechter gestellt. Dabei kommen unterschiedlichen Rollenmodelle, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und die Tatsache des „paygaps“ zur Sprache.

Konstanz | Gastvortrag HTWG | HTWG Konstanz | L007 | Paul-und-Gretel-Dietrich-Str. | 78462 Konstanz | 19 Uhr

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Ulrich Blum
FH Münster
Datenbasiertes Entwerfen und Bauen

Big-Data-Analytik, maschinelles Lernen und Robotik beeinflussen zunehmend die Methoden, wie wir entwerfen und bauen. Gehört die Zukunft Gebäuden, die nicht nur schön, sondern auch smart sind? Werden Architekten bald Algorithmen entwickeln statt zu zeichnen?

Der Vortrag erörtert anhand von Beispielen aus dem Büro Zaha Hadid Architects und Arbeiten von Studierenden der Münster School of Architecture, wie Algorithmen in Sekundenschnelle unzählige Grundrisse und Gebäudevarianten erzeugen und analysieren und dem Entwerfer neue Möglichkeiten geben den Gebäudenutzer in den Mittelpunkt zu stellen und Architekturen zu schaffen, die mit Hilfe von Daten generiert sind und Daten erzeugen.

Schwäbisch Hall | Heilbronner Architekturgespräche | Moving Life | Kunsthalle Würth | Lange Str. 35 | 74523 Schwäbisch Hall | 19.00 Uhr

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Mi

Mikala Holme Samsøe
SAMSØE og
München

Sebastian Simonsen

Sebastian Simonsen

Sebastian Simonsen

Sebstian Simonsen

Heilbronner Architekturgespräche

Moving Life – Leben ist Bewegung, individuell und in der Gemeinschaft. Wir sind Teil einer sich ständig und gefühlt schneller verändernden Welt, in der wir leben und wohnen. Dabei werden Ideen für neue Arbeitsformen, intelligente Mobilität, Klimaschutz, gesellschaftlichen Zusammenhalt und individueller Lebensweise gesucht. Wie verändern sich die Anforderungen an die Wohnbedürfnisse der Menschen in heutiger Zeit? Was ist gutes Wohnen? Und welche Entwicklungen sind in gesellschaftlicher, wirtschaftlicher, energetischer, demografischer, ästhetischer und räumlicher Hinsicht möglich und notwendig? Angesichts der aktuellen Wohnraum-Debatte zeigen die Heilbronner Architekturgespräche anhand von fünf Positionen aus Europa, wie Architekten Lösungen entwickeln, wie das Wohnen und Zusammenleben für die Zukunft gut gestaltet werden kann.

 

Mikala Holme Samsøe hat nach der Tätigkeit als Direktorin bei Henning Larsen Architects München im Jahr 2017 ihr eigenes Büro SAMSØE og gegründet, das mit einem reduktiven, nachhaltigen Ansatz die Bedeutung und den Wert von Ästhetik schärft. Mit ihren Erfahrungen aus Dänemark zeigt sie anhand gebauter Beispiele auf, wie Architektur und Design eine nachhaltige Entwicklung von Gesellschaft, Stadt und Wohnung unterstützen können und wie anhand konkreter Werkzeuge und Netzwerkarbeit die Gesellschaft mit Architektur gestaltet werden kann. Mikala Holme Samsøe hat nach ihrem Diplom als Architektin an der Königlichen Dänischen Kunstakademie das Architekturbüro Studio Force4 in Kopenhagen mitbegründet. Das Büro ist bekannt für experimentelle Wohnprojekte und eine erforschende Praxis. Als Gastprofessorin ist Samsøe derzeit an der TU München tätig. Sie ist Vorsitzende der Gestaltungskommission Dresden.

 

Führung durch die Ausstellung »Kunst trifft Sammler – Neues Profil in der Sammlung Würth« um 18:00 Uhr.

Stuttgart | November Reihe | Universität Stuttgart | K2 | Keplerstr. 17 | 70174 Stuttgart | 19 Uhr

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Mi

Francine Houben
Mecanoo
Rotterdam

© mecanoo

Justiz-Palast in Cordoba, Spanien | © Fernando Alda

Francine M. J. Houben is founding partner/creative director of mecanoo architecten, Delft. She founded Mecanoo in 1984. She has since led the firm to success in The Netherlands and abroad, amassing a portfolio of work that is wide-ranging, inspired by global challenges and with a sustainable view on society. Mecanoo combines the disciplines of architecture, urban planning, interior design and landscape architecture to produce unorthodox design solutions born from a strong sensitivity to context and a highly interdisciplinary design process. Each of her projects illustrates the three fundamental elements of her architectural vision: People, Place, Purpose. She interweaves social, technical, playful and humane aspects together to form a  unique solution to each assignment.

Stuttgart | Punkt 7 Reihe | Heading North | HfT Stuttgart | Bau 1 | Aula | Schellingstr. 24 | 70174 Stuttgart | 19 Uhr

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Mette Skjold
SLA architects | Copenhagen
Cities of nature

Gellerup Urban Park | © Rasmus Hjortshøj - COAST Studio

Mette Skjold is partner and CEO of SLA and has more than 15 years of experience in sustainable urban planning and architecture, solving some of today’s hardest urban problems. Thus, she has a deep understanding of creating high quality, green public spaces to improve the public health and stimulate social interactions – while helping urban challenges regarding climate, sustainability, economy and social diversity. Besides her masters degree in architecture from Aarhus School of Architecture, Mette Skjold also holds an international master degree in Leadership and Innovation from Copenhagen Business School.

Stuttgart | Ausstellung | Vernissage | BDA WECHSELRAUM | Friedrichstr. 5 | 70174 Stuttgart | 19 Uhr

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Fr

Vernissage
Zweiter Blick
50 Jahre Hugo-Häring-Preis

Prof. Dr. Stephan Trüby | © Uli Regenscheit

Alexander Vohl, BDA Landesvorsitzender | © Markus Guhl

Eröffnung der Jubiläumsausstellung »50 Jahre Hugo-Häring-Preis«.

Die Ausstellung zeigt 38 der 150 Hugo-Häring-Landespreise seit 1969 in neuem Licht.

 

Einführung:

Alexander Vohl, BDA Landesvorsitzender

Festvortrag:

Prof. Dr. Stephan Trüby, Institut für Grundlagen moderner Architektur und Entwerfen (IGmA), Universität Stuttgart

Gestalt ohne Gewalt – Über 50 Jahre Hugo-Häring-Preis

 

Biberach an der Riß | Biberacher Architekturgespräche | Konvention versus Innovation | Hochschule Biberach | Karlstr. 9 – 11 | 88400 Biberach an der Riß | 19 Uhr c.t.

19
Di

Heike Hanada
heike hanada_laboratory of art and architecture | Berlin
Dilemma der Moderne – Das Bauhaus Museum in Weimar

© Ulrike Schamoni

Zum Bauvorhaben: Erst 1995 bekam das Bauhaus innerhalb der reichen Erinnerungslandschaft Weimars seinen ständigen Platz. Im Jahr 2008 haben der Bund und das Land Thüringen die Klassik Stiftung Weimar mit dem Bau eines neuen Bauhaus-Museums beauftragt. Im 2012 durchgeführten internationalen Architekturwettbewerb für das Museum mit mehr als 500 Teilnehmern wurde ein Erster Preis nicht vergeben. Die vier ermittelten Preisträger wurden eingeladen, ihre Entwürfe zu überarbeiten. In diesem Bieter-Verfahren setzte sich der Entwurf von Prof. Heike Hanada, Berlin, in Kooperation mit Prof. Benedict Tonon, Berlin, durch. Die geometrisch klare Architektur – ein minimalistischer, nachts mit LED-Bändern beleuchteter Kubus über einem Betonsockel – sieht fünf Ebenen vor, die in zweigeschossigen offenen Räumen ineinander übergehen.

Zur Museumsarchitektur : Das neue Bauhaus Museum in Weimar ist reduziert auf einen geometrisch klaren Körper. Das Abschließende der Hülle aus hellgrauem Beton verleiht der Kubatur Festigkeit und plastische Massivität. Unverrückbar steht der Monolith als Solitär zwischen Stadtraum und Schwanseepark und sein Körper aus gegossenem Beton bildet Struktur und Raum im Innern wie im Äußeren. Die Eröffnung des Bauhaus Museums Weimar erfolgte im April 2019.

Konstanz | Vortragsreihe Architekturforum | HTWG Konstanz | L007 | Paul-und-Gretel-Dietrich-Str. | 78462 Konstanz | 19 Uhr

20
Mi

Léone Drapeaud, Manuel León Fanjul & Johnny Leya
traumnovelle | Brüssel, Paris, Charleroi
»Ecologies«

Traumnovelle is a militant faction founded by three Belgian architects: Léone Drapeaud, Manuel León Fanjul and Johnny Leya. Traumnovelle uses architecture and fiction as analytical, critical and subversive tools to emphasize contemporary issues and dissect their resolutions. Traumnovelle alternates between cynicism and enthusiasm all the while advocating for critical thinking in architecture. Traumnovelle champions a multi-disciplinary approach with architecture at the crossroads. Traumnovelle distances itself from current forms of naive architecture and refuses to glorify the mundane. Traumnovelle sides with those who have not sacrificed ambition and criticism.

 

Karlsruhe | KIT Fakultät für Architektur | Englerstr. 7 | 76131 Karlsruhe | 18 Uhr

20
Mi

Schelling-Studienpreis 2019
Preisverleihung

2015 wurde erstmals der Schelling Studienpreis der Schelling Architekturstiftung vergeben, der in Kooperation mit dem Karlsruher Institut für Technologie KIT, Fakultät für Architektur, alle 2 Jahre im Herbst – versetzt zu den Schelling Architekturpreisen – ausgelobt wird. Die Fakultät schlägt die jeweils besten Masterabschlussarbeiten vor. Fünf Juroren, darunter der Architekturpreisträger und der Preisträger für Architekturtheorie der vorherigen Preisverleihung, entscheiden über die Vergabe. Der Schelling Studienpreis 2019 wird am 20. November 2019 um 18:00 Uhr in der Grünen Grotte der Fakultät verliehen.

Stuttgart | November Reihe | Universität Stuttgart | K2 | Keplerstr. 17 | 70174 Stuttgart | 19.00 Uhr

20
Mi

Alexandra Hagen und Barbara Vogt
White Arkitekter
Stockholm

Alexandra Hagen

Barbara Vogt

Kosterhavet - White Arkitekter

White Arkitekter is an interdisciplinary practice for architecture, urban design, landscape architecture and  interior design. Embedded in our work is a commitment to sustainability in all its forms, underpinned by practice-based research. As a collective of 900 employees organised in networks across 13 offices in Sweden, Denmark, Norway and the United Kingdom, we work with clients, communities and consultants to create inclusive, resilient architecture that inspires sustainable ways of life.

 

ALEXANDRA HAGEN, CEO, WHITE ARKITEKTER

 

Alexandra Hagen is an architect and CEO of employee-owned White Arkitekter, which with its 900 employees is one of the world’s largest architect firms.

Alexandra is driven by the belief that architecture is the art form that affects most people in everyday life. Alexandra sees architecture as an important tool for achieving good living conditions for all people, sustainable social development and long-term economic values. Issues such as urban development, education, digitalization, and R&D in the area of sustainable architecture are of particular interest to her.

Alongside acting as White Arkitekter’s CEO, Alexandra serves on the board of the Swedish Green Building Council.

 

BARBARA VOGT, HEAD OF BUSINESS DEVELOPMENT GERMANY, WHITE ARKITEKTER

 

Barbara Vogt ist Architektin, ausgebildet an der TU Berlin und der Ecole Polytechnique Fédérale de Lausanne (EPFL). Sie lebt und arbeitet seit fast 20 Jahren in Schweden und ist heute white arkitekter’s Business Development Managerin für Deutschland und Mitglied des Vorstandes.

Barbara ist fasziniert von den Energien, Synergien und Kettereaktionen, die entstehend, wenn Menschen sich grenzüberstreitend zwischen Kompetenzen, Altersgruppen und Ländern offen und neugierig begegnen und ist davon überzeugt, dass dies der einzige Weg ist, die heutigen komplexen planetaren und gesellschaftlichen Aufgaben zu lösen.

Als Architektin hat Barbara mit einer Vielzahl unterschiedlicher Projekttypen im Bereich von Städtebau bis zur Werkplanung gearbeitet und ist besonders am Bauen mit Holzkonstruktionen interessiert.

Stuttgart | Punkt 7 Reihe | Heading North | HfT Stuttgart | Bau 1 | Aula | Schellingstr. 24 | 70174 Stuttgart | 19 Uhr

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Do

Søren Nielsen
Vandkunsten Architects | Copenhagen
Affordability and ressource preservation as drivers for architectural motifs

Biennale 2018 Danish Pavillon © Rasmus Hjortshøj - COAST

Søren Nielsen is a partner at Vandkunsten Architects, Copenhagen, a firm that was established in 1971 and is regarded as one of the country’s leading socially and environmentally engaged businesses. He received his MArch from the Royal Academy of Fine Arts Copenhagen (KADK) and has a postgraduate master degree in design philosophy. Vandkunsten is devoted to design strategies for sustainability, in particular resource protection, reuse, social, and cultural aspects. The firm undertakes its own research, and considers architectural design at all scales, in particular tectonic strategies, adaptable solutions, weathering of materials and renovation, and the preservation of resources through low-maintenance and »design for disassembly«. Responsible for Vandkunsten’s R&D activities, Nielsen initiated the innovation project Nordic Built Component Reuse, which explores new ways of repurposing waste building components as a strategy for preserving embodied energy.

Freiburg i.B. | Architekturforum Freiburg e. V. | Konzerthaus Freiburg | Konrad-Adenauer-Platz 1 | 79098 Freiburg i.B. | 19 Uhr

21
Do

Caroline Nagel
COBE | Dänemark
Our Urban Living Room

Caroline Nagel © credit COBE

Nørreport Station © COBE, credit Rasmus Hjortshøj – COAST Studio

COBE will mittels sozialer Lebensqualität und urbaner Demokratie Gebäude und Räume schaffen, die die Kopenhagener einladen, sie zu nutzen und selbst zu definieren: Als erweitertes Wohnzimmer, in dem die Grenzen zwischen privatem und öffentlichem Raum fließend werden. Basierend auf spezifischen COBE-Projekten erzählt der Vortrag von der architektonischen Entwicklung Kopenhagens und den Fortschritten der dänischen Hauptstadt von einer Industriestadt zu einem urbanen Wohnzimmer, das als einer der lebenswertesten Orte der Welt bekannt ist.

Stuttgart | Vortrag | BDA WECHSELRAUM - Paten zu Gast | 19 Uhr

25
Mo

Christiane Feuerstein | Wien
Stefan Behnisch | Stuttgart
Turnaround Urbanism

Christiane Feuerstein

Stefan Behnisch | © Christoph Soeder

Buchcover Urbanism

Perspektivwechsel und Transformation in Downtown Los Angeles

 

Begrüßung: Alexander Vohl, BDA Landesvorsitzender
Einführung: Wolfgang Reul, FSB | Brakel
Vortrag: Christiane Feuerstein, Wien

Podiumsgespräch mit Stefan Behnisch

 

Los Angeles, November 2019 – dieser Schriftzug ist dem für seine dystopische Zukunftsvision bekannten Film Blade Runner vorangestellt. Verfallene Fassaden und überfüllte Straßen, in denen sich Fußgänger und Fahrzeuge drängen, stehen im Kontrast zu futuristischen Videoprojektionen. In ihrem Vortrag stellt die Architektin und Stadtforscherin Christiane Feuerstein die von Ridley Scott 1982 imaginierte Zukunft der heute in Downtown erlebbaren Gegenwart gegenüber. Zu den drängenden Problemen, die im Film aufgegriffen werden, zählen auch Leerstand und Obdachlosigkeit. Illustriert mit reichhaltigem Bildmaterial und ausgewählten Film Stills beschreibt der Vortag den Zyklus von Verdichtung, Verarmung und Wiederbelebung einer Metropole. Die aktuelle Transformation hat in den verschiedenen Stadtvierteln unterschiedliche Auswirkungen: in dem in Art District umbenannten Industrial District verwandeln sich Lagerhäuser und Bürogebäude in Lofts, in Skid Row entstehen Projekte, die dauerhaften Wohnraum für Obdachlose schaffen und in South Park werden neben dem Entertainmentkomplex L.A. Live Wohnhochhäuser errichtet. Nicht nur im Film ist die Stadt der Zukunft eine Stadt mit Vergangenheit.

 

Christiane Feuerstein ist Architektin und verbindet in ihren Projekten unterschiedliche Formate des Gestaltens und der Wissensvermittlung. Parallel ist sie in Lehre und Forschung tätig.

 

Die Veranstaltung findet auf Initiative und in Kooperation mit WECHSELRAUM-Pate FSB statt.

Es gibt Punkte von der AKBW.

Biberach an der Riß | Biberacher Architekturgespräche | Konvention versus Innovation | Hochschule Biberach | Karlstr. 9 – 11 | 88400 Biberach an der Riß | 19 Uhr c.t.

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Di

Gesine Weinmiller
Weinmiller Großmann | Berlin
Die Hüllen der Hallen

Genezareth Kirche, Aachen | © Stefan Müller

Jeder architektonische Eingriff in das Geflecht von unberührter oder bebauter Umwelt ist eine Änderung des status quo und bedarf einer besonderen Begründung. Architektur kann zerstören aber auch dem Ort innewohnende Qualitäten stärken und herausarbeiten. Der sorgsame Umgang mit den Ressourcen und der Blick auf ein Gebäude im Geflecht der umgebenden Gebäude bilden die Grundlage allen Denkens.

Konstanz | Internationale Woche | HTWG Konstanz | L007 | Paul-und-Gretel-Dietrich-Str. | 78462 Konstanz | 19.00 Uhr

27
Mi

Internationale Woche - Vorstellung VII. International Summer School on Rhine Rivers

VII. International School on Rhine Rivers

Unter der Leitung von Prof. Leonhard Schenk und Prof. Dr.-Ing. Andreas Schwarting fand an der HTWG Konstanz im vergangenen Juli gemeinsam mit Lehrenden und Architektur- und Kommunikationsdesignstudierenden aus Arnhem (NL), Strasbourg (FR) und Konstanz, die VII. International Summer School on Rhine Rivers statt. Das zu bearbeitende Objekt lag gewissermaßen nicht nur vor der Haustür der Hochschule, sondern war der Campus selbst. Fünf Tage tüftelten, zeichneten und werkelten die Studierenden in den Räumen der Hochschule an neuen Ideen unter dem Thema Vision_ Rhine_ Campus. Die Ergebnisse werden an diesem Abend von den Studierenden selbst präsentiert.

Stuttgart | November Reihe | Universität Stuttgart | K2 | Keplerstr. 17 | 70174 Stuttgart | 19 Uhr

27
Mi

Alison Brooks
Alison Brooks Architects
London

Alison Brooks

Newhall Be, Harlow - Alison Brooks Architects

Alison Brooks is principal and creative director of Alison Brooks architects, ABA, London. Founded in 1996,  Alison Brooks Architects has developed an international reputation for delivering design excellence and innovation in projects ranging from urban regeneration, master planning, public buildings for the arts, higher
education and housing. ABA’s award-winning architecture is born from intensive research into the cultural, social and environmental contexts of each project. Our approach enables us to develop authentic, responsive solutions for our buildings and urban schemes, each with a distinct identity. Combining formal invention with
rigorous attention to detail, ABA’s buildings have proved to satisfy our clients’ expectations and positively impact the urban realm.

Stuttgart | Kleider machen Orte | ifa Galerie Stuttgart | Charlottenplatz | 70173 Stuttgart | 18.30 Uhr

28
Do

Gisela Burckhardt
Todschick – edle Labels

Dr. Gisela Burckhardt

Dr. Gisela Burckhardt

Dicht gedrängt saßen tausende Näherinnen und arbeiteten, als das Gebäude der Textilfabrik in Bangladesch einstürzte. Die Textilexpertin und Autorin recherchierte und analysierte die Bedingungen, unter denen Textilien und Kleidung hergestellt wird. Nicht nur die Billigware wird unter unmenschlichen Bedingungen produziert, sondern auch scheinbar hochwertige Mode von teuren Labels. Die Aktivistin Gisela Burckhardt setzt sich für die Verbesserung von Arbeitsbedingungen in der Bekleidungsindustrie weltweit ein.

Konstanz | Internationale Woche | HTWG Konstanz | L007 | Paul-und-Gretel-Dietrich-Str. | 78462 Konstanz | 19.00 Uhr

28
Do

Internationale Woche - VIII. Internationale Summer School Flying Classroom LC:SP+MV.LP SD

Casa Curutchet

Fast vier Wochen lang arbeiteten und lebten Studierende aus Uruguay, Argentinien und Deutschland unter der Leitung von Prof. Myriam Gautschi und Yannis Renner zusammen und reisten entlang des 34. Breitengrades von Montevideo am Atlantik nach Valparaíso am Pazifik. Im Rahmen der Internationalen Woche der Studiengänge Architektur an der HTWG stellen die Konstanzer Teilnehmer ihre Arbeiten aus und lassen an diesem Abend zusammen mit Gästen aus Lateinamerika in einem Vortrag die Reise Revue passieren.

Tübingen | Architektur Heute | Shaping Cities | Universität Tübingen | Kupferbau | HS22 | Hölderlinstr. 5 | 72070 Tübingen | 19 Uhr c.t.

29
Fr

Saskia Sassen
Who Owns our Cities?

© Columbia University

Städte sind komplexe Systeme, sie sind jedoch unvollständige Systeme. In dieser Unvollständigkeit liegt die Möglichkeit, das Städtische, Politische, Bürgerliche Geschichte werden zu lassen. Jede Stadt ist anders und jede Disziplin, die sie studiert. Und doch, wenn es eine Studie über die Stadt gibt, muss sie sich mit diesen Schlüsselmerkmalen befassen – Unvollständigkeit, Komplexität und die Möglichkeit des Handelns. Dies macht Städte dann auch zu strategischen Orten für die Erforschung vieler wichtiger gesellschaftlicher Themen. Städte sind ein Raum, der Wissen über einige der wichtigsten Transformationen einer Epoche vermitteln kann. Im globalen Zeitalter entwickelt sich die Stadt erneut zu einem strategischen Ort, um einige der wichtigsten neuen Trends zu verstehen, die die soziale Ordnung neu gestalten.

 

Saskia Sassen ist Professorin für Soziologie und Mitglied des Committee on Global Thought der Columbia University New York. Ihre neuesten Publikationen sind die fünfte vollständig aktualisierte Ausgabe von Cities in a World Economy (Sage 2018) und Expulsions: Brutality and Complexity in the Global Economy (Harvard University Press 2014), heute 15 Sprachen erhältlich.

Tübingen | Architektur Heute | Shaping Cities | Universität Tübingen | Kupferbau | HS22 | Hölderlinstr. 5 | 72070 Tübingen | 20 Uhr c.t.

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Steffen Braun
Fraunhofer IAO | Stuttgart
Smart Cities: Wie Stadt- und Technologieentwicklung zusammenhängen

Steffen Braun, Fraunhofer IAO

Steffen Braun ist Zukunftsstadtgestalter und Forschungsbereichsleiter/Institutsdirektor am Fraunhofer Institut Stuttgart. Er studierte Architektur und Stadtplanung an der Universität Stuttgart, der SUNY Buffalo sowie der TU Tampere. Seit 2013 ist er Leiter des neuen Teams „Urban Systems Engineering“ am Fraunhofer IAO, Stuttgart. Er ist Mitglied in mehreren Expertengremien, Beiräten und Arbeitsgruppen zu E-Mobilität, Stadtverkehr von übermorgen, Leichtbautechnologien und Smart Cities. Er ist Mitbegründer der Morgenstadt-Initiative und forscht mit seinen Kollegen intensiv daran, wie die Stadt von morgen aussehen kann und wie sie unser Leben und Arbeiten verändern wird. In seinem Vortrag zeigt er die Relevanz von Technologieentwicklung im historischen Kontext, die Entstehung der ‚Smart City‘ nach 1990, die Chancen für eine zukünftige Stadtentwicklung als auch die Anforderungen an neue Co-Creation in der Stadt als Lebensraum.

Stuttgart | Jour Fixe | The Elephant in the Room | Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart | Alte Aula | Am Weißenhof 1 | 70191 Stuttgart | 19 Uhr

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Marianne Müller
Diskussion: Arbeitsbedingungen in der Architektur

Marianne Müller | © Valerie Bennett

Unter der Moderation von Prof.in Marianne Mueller wird darüber diskutiert, unter welchen Bedingungen eigentlich Architektur entsteht. Problematische Arbeitsstrukturen, die zwischen Ausbeutung, Selbstausbeutung und Hypermobility changieren, werden ins Zentrum des Abends gestellt und hinterfragt.

Biberach an der Riß | Biberacher Architekturgespräche | Konvention versus Innovation | Hochschule Biberach | Karlstr. 9 – 11 | 88400 Biberach an der Riß | 19 Uhr c.t.

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Jórunn Ragnarsdóttir
LRO Lederer Ragnarsdóttir Oei | Stuttgart
16 Stationen

LRO Lederer Ragnarsdóttir Oei

Projekt_16 Stationen

Das deutsche Wort für Architektur heißt Baukunst. Viele Jahrhunderte lang sagte man, die Architektur sei die Mutter der Künste. Mit dem Beginn der Moderne trat die Kunst mehr und mehr in den Hintergrund. Fortan galt die Funktion, verbunden mit dem Zweck, als ein primär zu erfüllendes Ziel. Mit der Verdrängung der Kunst verschwand auch der Anspruch auf Schönheit. Den Begriff der Schönheit, als ein wesentliches Merkmal von Architektur, findet man weder in den Baugesetzen noch in den Normen oder gar in der Honorarordnung, in der aufgeführt ist, was Architekten für die ihnen zustehende Entlohnung zu leisten haben.

Biberach an der Riß | Biberacher Architekturgespräche | Konvention versus Innovation | Hochschule Biberach | Karlstr. 9 – 11 | 88400 Biberach an der Riß | 19 Uhr c.t.

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Barbara Strub
Loeliger Strub Architektur GmbH | Zürich
back to the future

Hohes Haus West, Zürich – Küchenveranda | © Loeliger Strub Architektur

1985 startet Marty Mc Fly alias Michel J.Fox mit einem damals modernen Auto, zu seiner Zeitreise ins Jahr 1955. Marc Loeliger und Barbara Strub machten sich im gleichen Jahr an der ETH Zürich auf die ihnen damals noch unbekannte Reise in die Welt der Architektur.

Während dieser für uns immer noch andauernden Abenteuerreise hat sich herausgestellt, dass auch diese Reise eine Reise «zurück in die Zukunft» ist. Immer wieder machen wir Entdeckungen in der Vergangenheit der Architektur.

Es interessiert weniger die Vergangenheit nostalgisch in die Zukunft zu transportieren, sondern die Vergangenheit bezüglich ihrem Potential, ihrer zeitlosen Qualität auszuloten, in die Gegenwart einzutauchen und für die Zukunft zu planen.

Stuttgart | Ausstellung | HfT Stuttgart | Bau 8 | Breitscheidstr. 5 | 70174 Stuttgart

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Best Of 2019
Jahresausstellung der besten
studentischen Arbeiten aller
Studiengänge der Fakultät
Architektur und Gestaltung

Nach den erfolgreichen und gut besuchten Best Of-Ausstellungen der Vorjahre freuen wir uns, erneut in einer umfassenden Gesamtschau die erstklassigsten studentischen Arbeiten im gesamten Gebäude präsentieren zu können. Gezeigt werden die besten Ergebnisse aus Semesterprojekten und Abschluss-Arbeiten, die Studierende aller Studiengänge der Fakultät Architektur und Gestaltung in den vergangenen zwei Semestern ausgearbeitet haben. Die betreuenden Professorinnen und Professoren der Studiengänge Architektur, Innenarchitektur, International Project Management, KlimaEngineering, Smart City Solutions und Stadtplanung haben für die Ausstellung die vierzig besten aus einer Vielzahl von Arbeiten ausgewählt.

Neben einem umfassenden Einblick in die Themen und Anforderungen der einzelnen Studiengänge liegt ein weiterer besonderer Reiz der Ausstellung darin, die Vielfalt und Bandbreite unserer zur Fakultät gehörenden Studiengänge gesammelt an einem Ort zu sehen.

In der Zeit vom 04. Oktober bis zum 20. November kann die Ausstellung auf allen vier Geschossen des Gebäudes besucht werden.

Wir freuen uns auf Fachpublikum, Studierende, Neugierige und Interessierte. Da die Ausstellung auch als Orientierung für die Studienwahl dienen kann, sind Schülerinnen und Schüler ebenfalls herzlich eingeladen.

Stuttgart | Ausstellung | Stuttgart import/export | Architekturgalerie am Weißenhof e.V. | Am Weißenhof 30 | 70191 Stuttgart

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Ausstellung
NP2F | Paris
Urbane Bewegungsräume
Stuttgart – Paris.

NP2F

NP2F

Ausstellungseröffnung mit einem Vortrag von Nicolas Guérin und François Chas, NP2F, Paris
16.10.2019 | 19 Uhr, Vortragssal Neubau 2, ABK Stuttgart

 

Unter dem Motto »Stuttgart bewegt sich« wurde im Frühjahr 2019 der Masterplan »Urbane Bewegungsräume« für eine bewegungsfreundliche und gesundheitsfördernde Gestaltung des öffentlichen Stadtraums in die Wege geleitet. Im Oktober 2019 werden die Ergebnisse vorgestellt. Parallel dazu haben sich Studierende der Fakultät Architektur und Stadtplanung der Universität Stuttgart im Seminar »ville et sport – urban move« interdisziplinär mit dem Thema auseinandergesetzt. Schwerpunkt war ein Workshop unter der Leitung der französischen Architekten NP2F – den neuen Stars der Pariser Architekturszene. Gemeinsam den Studierenden haben sie sich mit der Wechselwirkung des Phänomens Sport auf die Stadt und den öffentlichen Raum auseinandergesetzt.

Die Ergebnisse werden nun in der architekturgalerie am weißenhof gezeigt. In großformatigen Zeichnungen wurden typische Stuttgarter Situationen erfasst und spezifischen Situationen aus Paris gegenübergestellt. Der Blick von außen, gepaart mit der Expertise von NP2F, die sich neben zahlreichen preisgekrönten Projekten, u. a. einer Zirkusschule und als Kuratoren der Pariser Ausstellung »Sports, portrait d’une métropole« einen Namen gemacht haben, zeigt nicht nur das vorhandene Potential der beiden Städte, sondern ermöglicht einen besonderen Dialog, an dessen Anfang die Architekturzeichnung steht: »Wir glauben, dass aus der Zeichnung der erste Akt der Konstruktion erwächst. Die Zeichnung ist ganz klar das Werkzeug, mit dem sowohl die bereits vorhandene Logik als auch das Potential des zukünftig Geplanten erfasst werden kann«

NP2F | Paris

Stuttgart | Ausstellung | Kleider machen Orte | ifa Galerie Stuttgart | Charlottenplatz | 70173 Stuttgart

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Ausstellung
Dipdii Textiles, Bangladesch
Studio Anna Heringer

Die Stickerinnen von Dipdii Textiles
Porträt Anna Heringer
Shirt von Dipdii Textiles
Venedig Biennale

Öffnungszeiten: jeweils Di – So, 12 – 18 Uhr

 

16.10.2019, Vortrag Anna Heringer.

Schönheit = Nachhaltigkeit.

Universität Stuttgart, Schwarzbrotreihe, Keplerstr. 17, K2, 19 Uhr

17.10.2919, Ausstellungseröffnung, 19 Uhr

18.10.2019, Führung/Werkstattgespräch, 16.30 Uhr

Weitere Führungen mit der Kunsthistorikerin Andrea Welz:

24.10.2019, 16 Uhr

29.11. 2019, 16 Uhr

12.12.2019, 16 Uhr

4.1.2020, 16 Uhr

 

Dipdii Textiles – das sind Stoffe, Gewebe und Gewirke »made in Bangladesh«. Sie sind nicht nur wunderschön, sondern entstehen auch in einem ganz besonderen Herstellungsprozess: Die Unikate werden partizipativ, zukunftsfähig, dezentral und basierend auf der lokalen Textiltradition von Hand produziert. Didi Textiles bietet eine Alternative zur Massenproduktion und Ausbeutung in den Fabriken in den Städten und trägt dazu bei, die Lebensqualität in den Dörfern zu verbessern und somit die Landflucht zu verringern. Das Label Dipdii Textiles wurde von Studio Anna Heringer, der Designerin Veronika Lena Lang und der gemeinnützigen lokalen Organisation Dipshikha gegründet.

Getragene und gebrauchte Saris werden in übereinander liegenden Schichten verarbeitet. So entstehen Decken mit einzigartigen, lebendigen Oberflächen, und jedes textile Werk erzählt auch ein Stück Familiengeschichte. Durch Upcycling in Handarbeit entstehen Shirts, Westen und Kissenbezüge, die in einem Pop-Up-Store in der Ausstellung zu erwerben sind.

Die Arbeit der Architektin und Initiatorin des Projekts, Anna Heringer, zeichnet sich durch ein besonderes Gespür für Formgebung und Materialität aus. Sie interessiert sich nicht nur für die Umsetzung ihrer Architektur-Entwürfe, sondern auch für die Lebensumstände der zukünftigen Nutzerinnen und Nutzer sowie für die ökonomischen und kulturellen Bedingungen der Orte, an denen sie baut. Lagepläne, Grundrisse und Ansichten der Architekturen, die Anna Heringer und Partner in Rudrapur im Norden Bangladeschs realisierten, wurden schließlich von den Frauen aus dem Dorf als Motive entdeckt und auf die Stoffdecken gestickt. So entstanden neue, außergewöhnliche Darstellungen von Anna Heringers Architektur – ebenso farbig, vielschichtig und sinnlich wie die Textilien aus Rudrapur.

Stuttgart | WECHSELRAUM Ausstellung | BDA WECHSELRAUM | Friedrichstr. 5 | 70174 Stuttgart

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Ausstellung
Zweiter Blick
50 Jahre Hugo-Häring-Preis

Vor 50 Jahren verlieh der Bund Deutscher Architekten BDA Baden-Württemberg zum ersten Mal den renommierten Hugo-Häring-Preis. Es ist ein zweistufiger Preis für neue Bauwerke in Baden-Württemberg, von denen die ganz überragenden alle drei Jahre mit dem Hugo-Häring-Landespreis ausgezeichnet werden. Gewürdigt wird, so heißt es in den Gründungsstatuten von 1969, das »gemeinsame Werk von Architekt und Bauherr«.

 

Der BDA Baden-Württemberg nimmt das Jubiläum zum Anlass, in einer Wanderausstellung 38 der insgesamt 150 Hugo-Häring-Landespreise seit 1969 noch einmal Revue passieren zu lassen. Zur Ausstellung erscheint der Fotoband »Zweiter Blick«, der nachspürt, was von guter Architektur bleibt.

 

Vernissage: 15. November 2019, 19:00 Uhr, WECHSELRAUM

Öffnungszeiten: Di – Fr 10 – 13 Uhr und 15 – 18 Uhr

Weihnachtsschließzeit: 21.12.2019 bis 6.1.2020

 

Bund Deutscher
Architekten BDA
Baden-Württemberg

Dank an: